Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Der 1. Schriftsteller im "Signs of Fame"
Ein Weltreisender der deutschen Literatur
Als Reisender in Sachen Sprache unterwegs
Matthias Politycki ist der "Herr der Sprache"

Viele Überschriften könnte man unserer Bilderstory diesmal zur Aufnahme des Schriftstellers MATTHIAS POLYTICKI verpassen, denn man braucht sich nur ein wenig mit seinem Leben und seinem ER-lebten zu befassen, schon öffnen sich einem wie aus dem Buch von Sherezades Erzählungen wunderbare Dingen aus fremder Herren Länder.

So ist wohl kaum ein anderer wie er geschaffen für eine Aufnahme in die "Signs of Fame" des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts "Fernwehpark". Fernwehpark Initiator Klaus Beer: "Eigentlich dürfte ich diese Story diesmal gar nicht verfassen, denn ich bin voreingenommen. Ich liebe selbst das Reisen über alles, ja, bin sogar süchtig danach, und zudem, daraus resultierend, neben dem Filmemachen, süchtig auch nach dem Schreiben, das Beschreiben des Gesehenen und Erlebten parallel zu dem auf Zelluloid eingefangenen Bildern."

Matthias Politycki

So verkörpert der Schriftsteller zwei der Hauptthemen, die im Herzen des Fernwehpark Initiators rumoren, in idealer Weise. Denn seit über zwanzig Jahren beschreibt MATTHIAS POLITYCKI in seinen Werken, und das sind Romane, Erzählungen und Gedichte, Erlebnisse bei Reisen in fremde Länder. Hier ist er mit wachem und geschärften Blick unterwegs und bringt seine Beobachtungen von fremden Kulturen und vor allem der dort lebenden Menschen in seinen Romanen auf den Punkt, Lesevergnügen pur.

Hapag-Loyd Kreuzfahrten, Zitat: "Schon in seinem Erzählband "Das Schweigen am andern Ende des Rüssels", von der "ZEIT" als "wunderbares Buch" gerühmt, erwies er sich als genauer Beobachter der Fremde jenseits touristischer Klischees. "Jetzt muss er nichts mehr beweisen. Er ist ein großartiger Schriftsteller", so schrieb die "WELT" über ihn. "Selbst dem winzigsten Reisedetail gewinnt Politycki in seiner Schilderung die ganze Skala der Fremdheitsgefühle ab, aber er macht dies mit so souveränem Humor, dass man sich ihn als Reisebegleiter wünscht: Wenn schon nichts klappt, (auf einer Reise, soll ja des öfteren mal vorkommen...) dann wird es wenigstens lustig..."

Hapag-Loyd weiter: "Spätestens seit Erscheinen seines großen Kuba-Romans "Herr der Hörner" zählt Politycki "zu den Weltreisenden der deutschen Literatur".

Matthias Politycki

Wer ist der Mensch MATTHIAS POLITYCKI, der das sprichwörtliche "FERNWEH" auslebt und punktgenau mit sprachlichen Kostbarkeiten auf den Punkt bringt? In nüchternen Fakten: Nach dem Abitur studierte er von 1975 bis 1987 Neuere deutsche Literatur und Philosophie. Auch Theater- und Kommunikationswissenschaft. 1981 wurde ihm der Grad eines Magisters zuteil. 1987 promovierte er zum Doktor der Philosophie. Seit dem Jahre 1990 ist er als freier Schriftsteller tätig.

Matthias Politycki

Mit seinem 1997 veröffentlichten "Weiberroman" erzielte Dr. Politycki sowohl bei Kritikern wie bei der Leserschaft einen großen Erfolg. Auch seine weiteren Werke wurden hochgelobt. Klaus Beer: "Persönlich ist über ihn zu sagen, nachdem wir ihn doch ziemlich hautnah kennenlernen durften: Er ist ein wunderbarer Mensch. Sympathisch, intelligent, mit viel Charisma."

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

An Bord der MS Europa - In 180 Tagen um die Welt

Back to the Roots: Die Reederei Hapag-Lloyd vergab 2006 erstmals die Stelle eines Schiffsschreibers auf ihrem Kreuzfahrtschiff MS Europa. Zum sechsten Mal in Folge wurde der EUROPA im Jahre 2006 vom renommierten Berlitz Cruise Guide das Prädikat "5-Sterne-plus" verliehen, eine Auszeichnung, die weltweit nach wie vor kein anderes Schiff trägt. Dabei erfährt auch das kulturelle Rahmenprogramm ein Höchstmaß an Qualität und wird ausschließlich von Spitzenkräften bestritten. Ob Künstler, Wissenschaftler oder Schriftsteller. So ludt die Reederei diesmal den Schriftsteller MATTHIAS POLITYCKI ein.

Politycki erhielt damit die Möglichkeit, als "writer-in-non-residence" an einer halbjährigen Weltreise teilzunehmen. Daraus erstand der satirische Roman "In 180 Tagen um die Welt".

Anläßlich einer Lesung aus diesem neuesten Werk im Buchladen im Altstadthof in Hof wird der berühmte Schriftsteller in die "Signs of Fame" des multikulturellen Friedensprojekts "Fernwehpark" aufgenommen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Matthias Politycki

Sonntag, 8. März 2009. 15.31 Uhr. Der Schriftsteller, aus Hamburg kommend, wird am Hofer Hauptbahnhof von Fernwehpark Initator Klaus Beer und Gattin Erika, Marlene und Rudolf Hofmann von der Buchgalerie und seiner Cousine Maidi Maidner, wohnhaft in Hof, abgeholt. Im Fernwehpark Star-Mobil geht es dann sofort zum Fernwehpark, wo die Presse bereits wartet.

Es ist ein grauer, kalter Sonntag. Klaus Beer aber ist schon froh, daß es nicht auch noch schneit. Denn das Fotoshooting zu seiner Aufnahme in die "Signs of Fame" soll im Freien, unter den Schildergrüßen aus aller Welt, stattfinden. Der Schriftsteller freut sich schon sehr, das Friedensprojekt persönlich kennenzulernen, er ist gespannt auf die Aktion und die sich daran anschließende Führung. Er hätte es auch leichter haben können, in einem warmen Raum, doch das wäre nicht das hautnahe Erlebnis gewesen. Politycki muß immer selbst vor Ort gewesen sein, alles selbst erleben, worüber er schreibt. Wie auch sein Roman "Herr der Hörner", der in Cuba entstand. Für sein neuestes Werkt zum Beispiel will er demnächst nach Usbekistan reisen. Dementsprechend ist eine der ersten Fragen, mit Blick auf die Schilder, an Klaus Beer: "Haben Sie schon Samarkand?"

Matthias Politycki

"Noch nicht?", "Oh, dann bin ich ja fast gefordert, von dort eines mitzubringen", sagt er lachend.

Matthias Politycki

Dann aber geht es los. Der berühmte Schriftsteller ergreift den Stift.

Matthias Politycki

Es gilt diesmal kein Buch zu signieren, sondern sein Star-Schild.

Matthias Politycki

Matthias Politycki

Hinter der Fotokamera heute, Erika Beer, die sonst bei keiner der Star-Ehrungen anwesend ist. Denn sie scheut den sonst üblichen Starrummel. Nur bei Leuten, hinter denen sie steht, ist sie dabei. Im letzten Jahr fotografierte sie Peter Hahne, der auch Christ ist, und heuer, als alte Leseratte, die Bücher regelrecht verschlingt, Matthias Politycki. Klaus: "Wenn sie nicht gute Bilder machen würde, hätte ich sie nicht hinter die Kamera gelassen sondern einen unserer Fernwehpark Starfotografen engagiert, die normalerweise immer mit dabei sind."

Matthias Politycki

Matthias Politycki

Und hier ist es, das signierte Star-Schild des bekannten Schriftstellers, mit dem er die Besucher des Fernwehparks grüßt aber auch die Botschaft, die GLOBALE BEDEUTUNG des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts mit verbreitet: "for a peaceful world", wie auf seinem Schild zu lesen ist. Aber auch über der Weltkugel, ganz hoch droben über allen Schildern, thront der Spruch "Give peace a chance".

Matthias Politycki

Der weltreisende Schriftsteller unter den Schildern aus aller Welt, zwischen denen auch er ab sofort verewigt ist - und das in ganz besonderer Weise: Er ist der 1. Schriftsteller im "Signs of Fame".

Und er grüßt mit seinem Star-Schild mit Freude vor der medienerprobten Kulisse zwischen "New York" und "Los Angeles" - und vorallem unter dem Schild von HOF. Denn zu dieser Stadt in Oberfranken hat er eine ganz besondere Beziehung. Seine Mutter wurde hier geboren.

Matthias Politycki

Auf dem Gehweg eingelassen, leider noch etwas mit der Nässe der Schneeschmelze verunziert, die STAR-STERNE, ähnlich des "Walk of Fame" in HOLLYWOOD. Diese Auszeichnung erhalten jedoch nur Stars, die sich karitativ betätigen und sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren.

Matthias Politycki

Doch die Ehrung ist noch nicht vollendet. Es folgen die Handabdrücke alá Hollywood, mit denen die Prominenten nicht nur geehrt werden in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, in diesem Fall Literatur, sondern symbolisch die Hand heben für den Frieden in der Welt. Wie Matthias Politycki diese für ihn neue Aktion meistert und was er sich dazu noch für seineb Berufsstand Typisches einfallen läßt, kann man in unserer separaten Bilderstory "HANDABDRÜCKE" erfahren.

Im Kopfkino um die Welt

Nach den offiziellen Aktionen zu seiner Aufnahme in die "Signs of Fame" ist ein Bummel mit Führung von Klaus Beer durch die Schilderreihen angesagt. Trotz Kälte läßt sich das Matthias Politycki nicht nehmen.

Matthias Politycki

Genau aus diesem Grund wollte der berühmte Schriftsteller unbedingt die Ehrung vor Ort, direkt im Fernwehpark, durchführen, um eben den Schildergrüßen aus aller Welt ganz nahe zu sein - und sich dadurch einen persönlichen Eindruck von dem Projekt zu verschaffen. Ganz nach dem Prinzip, wie er sonst auch immer die Recherchen zu seinen Romanen unternimmt.

Erste Anlaufstelle ist da natürlich das handsignierte Friedensschild des wohl mit bedeutendsten Friedensverfechters auf der Welt, dem geistigen Oberhaupt der Tibeter und Friedensnobelpreisträger, dem des DALAI LAMA.

Das Ortsschild mit dem Stiefel, "HAMBURG", das damals die Countryband Truck Stop mitgebracht hat, hat eine besondere Bedeutung für den Matthias Politycki. Er wohnt dort, mit Nebenwohnsitz in München. "Wenn ich mal in Ruhe schreiben will, fahren meine Frau und ich nach München, wo uns niemand kennt", sagt Politycki. "Denn wir wohnen ja nicht in ganz Hamburg, der Ortsteil ist ja auch wie ein Dorf, wo man sich beim Bäcker und Metzger und überall kennt..."

Matthias Politycki

Da auch, sozusagen "back to the roots", bekannte Abenteurer und Weltenbummler wie Reinhold Messner, Rüdiger Nehberg oder Arved Fuchs im "Signs of Fame" vertreten sind, wurden von Besuchern immer wieder Stimmen laut, daß auch der Initiator selbst, Klaus Beer, der seit über 30 Jahren alle Kontinente der Welt mit der Kamera bereist, mit einem Schild vertreten sein sollte. Deshalb grüßt seit einiger Zeit auch der Initiator selbst, mit dem Motiv des Ayers Rock in Australien, die Besucher des Hofer Fernwehparks.

Matthias Politycki

"Mit dieser 16-mm Kamera habe ich insgesamt 6 abendfüllende Filme gedreht" sagt Klaus Beer und zeigt auf seine gute alte Beaulieu, die jetzt einer digitalen Kamera weichen mußte: "'TransAustralia, Rotes Abenteuer Outback' und Filme über Neuseeland, die Route 66, eine Kontinentdurchquerung Nordamerikas vom Atlantik zum Pazifik und die letzte große Produktion "Best of the West". In diesem Film wurden wir dem Wunsch unsere Zuschauer gerecht, einmal alle Nationalparks und Traumlandschaften in gesamten Westen der USA in einen Film zu vereinen. Übrigens, der Film ‚Alaska-Yukon-Kanada' war die Grundlage zu dem Fernwehpark hier. Bei den Dreharbeiten in Watson Lake wurde ich inspiriert, das deutsche Pedant hier in meiner Heimatstadt Hof zu errichten. Wir haben zwar noch nicht soviel Schilder wie dort, aber mit dem Friedensaspekt und dem integrierten ‚Signs of Fame', den Schildergrüßen der Prominenten als Zeichen für den Frieden in der Welt, können wir uns als weltweit einmalig betrachten", fährt Klaus Beer in seinen Erklärungen fort.

Interessiert hört Matthias Politycky zu. Klaus Beer weiter: "Wir waren jetzt 21 mal in Nordaamerika, und ich habe mein Herz dort verloren. Diese Landschaften findet man sonst nirgends anders auf der Welt, besonders in Utah, Nevada und Arizona. Die Touren in den exotischen Ländern wie Indien, Nepal, Thailand, Sri Lanka, Ladakh, Südafrika, der nahe Osten, den Orient wie Tunesien, Marokko, Algerien, dann Südafrika und eine Sahara-Expedition, das war im Jahre 1978, verfilmte ich noch mit Super 8. Aber das waren auch schon richtige abendfüllende Filme, die hauptsächlich in den Volkshochschulen liefen. Mit den großen 16-mm Produktionen aber gehen wir heute noch auf Vortragstournee. Früher noch richtig mit schwerem Großraum-Projektor und riesigen Filmspulen, heute mit Beamer und DVD. Da ist einfach auf 6 Meter Großleinwand das Bild heller und farbbrillianter als mit dem guten alten Chemiefilm. Richtiges Kino also."

Klaus Beer, der seine Filme und Bildbände unter TERRA FILM produziert, könnte noch soviel über seine Reisen in der Welt erzählen und verrät Matthias Politycky. "Ich bin reisesüchtig. Die Menschen mit ihren für uns fremden Sitten und Gebräuchen auf Zelluloid oder jetzt digital auf Chip zu bannen, und dann später für meine Zuschauer auf der Leinwand wieder auszupacken, das ist MEIN LEBEN."

Matthias Politycki

Nächster Stopp unter den Schilder ist bei Karlheinz und Almaz Böhm. Klaus Beer erklärt, daß Karlheinz Böhm auch der nächste STAR-STERN Anwärter sein wird, wie in dem neuen Fernwehpark Prospekt, das erst vor wenigen Tagen zum 10-jährigen Jubiläum des Fernwehparks 2009 herausgekommen ist, bereits angekündigt ist.

Matthias Politycki

Und hier ist unsere spezielle Abteilung der Asien-Schilder. Diese Asien-Schilderstraße wurde erst im letzten Frühjahr errichtet und soll nur mit Schildern aus diesen Ländern bestückt werden.

Matthias Politycki

"Wir haben hier bewußt das Schild des tibetischen Sängers Loten Namling, der auch den Dalai Lama auf seiner Deutschlandreise begegleite, zwischen Schilder aus China gehängt, mit dem provozierenden und hoffnungserfüllten Spruch Barack Obamas "Yes we can": Denn wenn der Mensch nicht so bescheuert wäre, und Krieg und Terror verbreiten würde, könnte auch China und Tibet in Frieden miteinander leben. Es kann doch nicht sein, daß ein Land ein anderes unterdrückt und die dort lebenden Menschen ächtet. Der Fernwehpark kann Kriege sicher nicht verhindern. Leider. Aber ich möchte eines nicht tun. Den Kopf in den Sand stecken und - nichts tun. So soll der Fernwehpark als optisches Zeichen, als Mahnmahl für eine friedvollere Welt stehen und zum Nachdenken, Umdenken aufrufen. Und wenn bislang über 200 prominente Persönlichkeiten, so wie Sie heute, da mitmachen, mit ihrem bekannten Namen hinter dieser Idee stehen, können wir vielleicht etwas bewegen. Yes we can - wir wären in der Lage dazu, wir könnten es, wir müssen nur fest daran glauben und es einfach anpacken, beginnen..."

Matthias Politycki

Es gäbe noch so viel zu erzählen bei dem Rundgang im Hofer Fernwehpark. Deshalb sind auch die Führungen von Fernwehpark Initiator Klaus Beer so beliebt. Denn meist lauschen die Besucher mit offenen Mund und großen Augen den Ausführungen. Ihr einstimmiger Kommentar dann immer: "Das haben wir ja alles gar nicht gewußt. Jetzt sehen wir den Fernwehpark mit ganz anderen Augen."

So auch bei der "Schilderstraße Australia", deren Schilder der bekannte Fahrradabenteurer "Tilmann Waldthaler" aus down under mitgebracht hat. Insgesamt 5 Pfähle schon wurden mit Schildern vom anderen Ende unserer Erde, vom "Roten Kontinent", bestückt. Klaus Beer: "Hier können wir mal so richtig back to the roots des Projekts gehen. Denn mit Blick auf die uns begegnenden Namen sollen die Besucher bekannte Bilder aus dem Gedächtnis abrufen, wie z.B. die Opera in Sydney, bei "Alice Springs" den Ayers Rock natürlich, beim "Vorsicht Koalas Sign" sich die süssen Kerlchen vorstellen - und sozusagen im 'Kopfkino' eine Reise um die Welt antreten. Staunen wie ein Kind über Wunder auf unserem Blauen Planeten und sich diese kindliche Phantasie bewahren - und damit im Fernwehpark in wenigen Schritten eine Resie um die Welt antreten... Das ist der Ursprungsgedanke dieses Projekts."

Matthias Politycki

Matthias Politycki und seine Cousine Maidi Meitner sind unter den Schildern von Neuseeland angelangt. Der Schriftsteller zeigt auf "Christchurch". Woher haben Sie dieses Schild?". Klaus Beer: "Das hat eine Dame aus Hof mitgebracht, die ihre Bekannten in Neuseeland besucht hat. Denn der Fernwehpark lebt ja nur von Schildern, die Leute von ihren Reisen oder Heimatorten mitbringen. Nur so kann der Fernwehpark wachsen."

"Wieso fragen Sie gerade danach? Hat das Schild für Sie eine besondere Bedeutung?" "Ja" antwortet Matthias Politycki, "Christchurch war der entfernteste Punkt der Reise auf meiner Schiffstour zu meinem Roman "In 180 Tagen um die Welt"."

Matthias Politycki

Interessiert durchwandert der Schriftsteller den "Schilderwald", verschwindet zwischendurch auch alleine mal zwischen den Pfosten und sagt: "Ich muß mir alles genau ansehen, auch das, wo sie mich nicht direkt hinführen." Klaus Beer begeistert: "Nur so können seine Romane entstehen und Welterfolg haben."

Dann bleibt Politiky beim FLORIDA-Pfahl stehen.

Matthias Politycki

Und zeigt auf CUBA. Denn dort lebte er für längere Zeit, kennt in Santiago de Cuba jede Straßenecke. Und von dort stammt auch sein Erfolgsroman "Herr der Hörner", der für den deutschen Buchpreis 2005 nominiert wurde.

Matthias Politycki

Wieder am Gehweg an der Straße angekommen, führt Klaus Beer Politycki gezielt zu dem NYC-City Memorial Day Pfahl, unter dem jedes Jahr am 11. September, aber auch das ganze Jahr über, die Besucher den Opfern des Terroranschlags von 2001 gedenken.

"Die Schilder daneben, aus der BRONX und von ntv-Börsen-Moderator Markus Koch, haben wir von der Produktion unseres Bildbandes NEW YORK CITY mitgebracht" erzählt Klaus Beer. Wir haben uns für das Buch wochenlang in Manhattan, Queens, Staten Island, in der Bronx, Harlem heraumgetrieben und Big Apple einfach "erlaufen" und mit der U-Bahn "erfahren". Nur so konnten wir unseren Bildband machen - fast wie Sie Ihre Romane. Einfach vor Ort sein, sehen, und schreiben. Doch bei uns kommen dann noch die Fotos dazu, die wir neben dem Bildband auch in Fotoausstellungen präsentieren. Über 5000 Bilder haben wir damals in New York geschossen."

Jugendschwarm und lustige Namen

"Und warum ist dieses gelbe Schild mit dem Namen OYER dort mit angebracht?" fragt Politycki. Hat das was mit New York zu tun?" Gute Frage. Beer: "Weil wir immer nur mit den Bausteinen, sprich Schildern, arbeiten können, die gerade reinkommen. Mache ich heute eines auf, weiß ich nicht, was morgen kommt und müsste dann ja laufend versetzen. Aber wir versuchen schon, diesen oder jenen Themenpfahl mit den dazu passenden Schildern zu bestücken. Doch OYER war schon aus den Anfängen des Parks hier vorhanden und stammt von jemand, die ich sehr gerne mag und schon als Jugendlicher sehr verehrt habe. Von "meiner" Wencke. "Was? Von Wencke Myhre stammt das Schild?", ruft Matthias Politycki, sich richtig ereifernd". "ja richtig, auf der kleinen Messingtafel darunter steht's ja. Für Wencke Myhre habe ich auch mal geschwärmt" - und schon haben Klaus Beer und Matthias Politycki eine weitere Gemeinsamkeit gefunden, neben dem gemeinsamen Faible für ein Land, das jedoch erst in unserer Rubrik "Die Fernwehfrage", verraten wird.

"Übrigens", informiert Klaus Beer weiter. "Früher brachten die Prominenten auch Ortsschilder ihrer Heimatstädte mit, doch im Laufe der Zeit, als diese mehr und mehr wurden, konnte man die Promischilder nicht mehr von den anderen unterscheiden, und die kleinen Messingtafeln darunter waren zu unauffällig. So erhielten die Stars eigene Star-Schilder, mit ihrem Bild und Namensbezeichnung. So nahmen die "Signs of Fame", die "Schilder der Berühmtheiten", Einzug in den Fernwehpark. Bis zum heutigen Tag stehen über über 200 Stars und Prominenten hinter unserer Idee und helfen mit, diese über die Medien in die ganze Welt hinauszutragen." Alles Geschichten und Hintergrundinformationen, die man nur auf der Fernwehpark Homepage oder eben bei Führungen wir heute erfährt.

Matthias Politycki

Plötzlich kommt an diesem eisigen Märztag, an dem alle Anwesenden schon zu Eissäulen erstarrt zu sein scheinen, nochmal Leben in den Schriftsteller. Er erblickt die Namen "Kalifornien", "Brasilien", "Amerika" und "Texas" und steuert zielgenau den Themenark der kuriosen und lustigen deutschen Ortsnamen an, die gezielt nebeneinander gehängt, Anlaufstelle der Touristen sind. Dabei auch Namen wie "Lederhose", "Katzenhirn", "Hundeluft", oder "Ostereistedt", über die sich die Besucher oft kringeling lachen und sich mit Begeisterung daneben fotografieren lassen.

Für Matthias Politycki bedeutet diese Abteilung aber noch etwas anderes, etwas ganz Besonderes. Er denkt "quer" und sieht in so manchem Namen auf dem Schild gleich den Ursprungsgedanken des Projekts. Als besondere Möglichkeit, sogar einen ganzen Kontinent auf einem Schild darzustellen. "Die Leute dort müssen fürwahr Fernweh haben", sagt er. Beer: "Nun ja, manchmal steckt auch etwas ganz anderes dahinter. So manche Entstehungsgeschichte, also der geschichtliche Hintergrund, wie z.B. "Amerika" zu seinem Namen kam, kann man in unserer Rubrik KURIOSE ORTSNAMEN nachlesen.

Matthias Politycki

Matthias Politycki

Als Klaus Beer dann noch auf die beiden Webcams aufmerksam macht, die auf der Startseite der Fernwehpark Homepage alle 30 Sekunden aktuelle Bilder vom Fernwehpark in die ganze Welt hinaustragen, und Besucher damit ihre Freunde von Hamburg bis Honolulu und New York live grüßen können, probiert das Matthias Politycki gleich mal aus. Er ruft seine Frau in München an.

Matthias Politycki

Und alle winken mit. Von links: Rudolf und Marlene Hofmann von der Buchgalerie, davor Erika Beer, Maidi Meitner, Matthias Politycki und die Pressevertreter der Frankenpost Hof, Andrea Herdegen und Rainer Maier.

Die FERNWEH-FRAGE

Die Führung durch den Fernwehpark ist beendet. Trotz und vielleicht auch gerade wegen der Kälte an diesem Sonntagnachmittag wurde das Fernweh, die Sehnsucht nach wärmeren Gefielden, nach Palmen und Traumstränden, so richtig entfacht.

Klaus Beer ist gespannt, was Matthias Politycki wohl auf die "berühmte" Fernweh-Frage antworten wird, die der Fernwehpark Initiator vielen Prominenten stellt, die in die "Signs of Fame" aufgenommen werden. Denn der Schriftsteller hat schon einmal auf eine Interviewfrage "Ist Fernweh ein Leiden? Es steckt ja bereits im Wort" - im Gespräch mit Michael Weiland (Zitat) - geantwortet: "Es ist wohl ein Nie-zufrieden-sein-Können, man wohnt im schönsten Kiez (gemeint ist in Hamburg ein kleines Viertel der Stadt) und hat trotzdem das Gefühl: Ich muss da wieder raus, nämlich dorthin, wo es mir definitiv schlechter gehen wird!... "Wer das Fernweh bekämpfen will, muß es paradoxerweise mit einem anderen Leiden tun, dem Erleiden fremder Weltwirklichkeit...." Jedenfalls suchen wir in der Ferne nicht nur den perfekten Strand mit dem perfekten Sonnenuntergang, wir suchen dort weit existenziellere Erfahrungen, und die tun nicht selten erst mal richtig weh. Aber mit diesem neuen Erfahrungsschatz, den Bildern, den Gerüchen, der Musik, dem Schweiß, dem Fluchen-und-trotzdem-Beschissenwordensein kehren wir nach Hause zurück... und hat erst mal wieder eine Weile abzutragen von dieser neu aufgeschüttelten Erfahrungshalde..."

Was Matthias Politycki aber auf die Frage von Klaus Beer speziell mit Blick auf die Schilder im Fernwehpark antwortet, also was er konkret mit dem Begriff "Fernweh" verbindet oder was sein Lieblingsland ist, - nach 46 angelaufenen Ländern mit 119 Tagen Landgang darf man da sicher gespannt sein - kann man in unserer separaten Bilderstory "Die FERNWEH-FRAGE" erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Matthias Politycki

Dann hat es doch etwas zu nieseln begonnen und die Erfahrung zeigt, daß die Unterschriften mit dem Lackstift auf dem Fernwehpark Star-Mobil dann nicht mehr so gut haften, ja schmieren. Deshalb hat man ausgemacht, sich am Montag Nachmittag, vor der abendlichen Lesung, vor der Buchgalerie zu treffen und die Signierung des Fahrzeugs dort durchzuführen.

Matthias Politycki

Da die Kühlerhaube des Star-Mobils schon über und über mit Autogrammen der Stars aus dem "Signs of Fame" übersät ist, ebenso die beiden Längsseiten...

Matthias Politycki

... geht es auf dem Dach weiter.

Klaus Beer: "Leider konnten wir nicht alle bislang im "Signs of Fame" verewigten Prominenten unterschreiben lassen. Das geht natürlich immer nur dann, wenn die Stars direkt im Fernwehpark sind oder das Fahrzeug in der Nähe der Veranstaltungshalle parkt, und der Star die Zeit hat, schnell mal dorthin zu gehen. Beim Europäischen Presseball in Berlin zum Beispiel irrten wir dazu mit der Sängerin Angelika Milster 20 Minuten durch das Parkhaus des Hotels Ritz Charlton, da wir unser Auto nicht mehr fanden. Wir hatten es versehentlich im Parkhaus des anderen Hotels abgestellt, das aber mit dem vom Ritz verbunden war. Bei der Moderatorin Barbara Schöneberger, die nach der Veranstaltung dann auch noch signierte, hatten wir es dann natürlich umgeparkt.

Direkt auf den Roten Teppich bei der Filmpremiere von "The day after tomorrow", wo wir Hollywoodregisseur Roland Emmerich in die "Signs of Fame" aufnahmen, konnten wir natürlich nicht fahren. So sind leider viele hochkarätige Promis nicht mit auf dem Auto zu finden. Das ist aber auch gut so, denn sonst hätten wir mindestens schon drei Mal die Kühlerhaube austauschen müssen."

"Übrigens, Frank Elster", Klaus Beer deutet dabei auf die Unterschrift des beliebten TV-Moderators, "war der Erste und konnte sich noch richtig toll auf der Kühlerhaube austoben. Dementsprechend groß ist auch seine Unterschrift geworden."

So gibt es viele, viele Geschichten zu den Unterschriften auf dem Auto, über die Begegnungen mit Stars und Sternchen im "Signs of Fame" und natürlich über die Schilder selbst. Denn von jedem Orts- und Straßenschild, gebracht von Privatpersonen, Vereinen oder Ausflüglern mit oft bis über 100 Besuchern, gibt es eine individuelle Story. Witzig und oft spannend zugleich. Jedes Schild hat seine eigene Geschichte und man könnte ein ganzes Buch damit füllen, mit all den Hintergrunderlebnissen rund um den Fernwehpark.

"Und vielleicht findet sich einmal ein Verlag, der das alles veröffentlichen will, für 10 Jahre Fernwehpark würde es sich ja richtig anbieten.", sagt Klaus Beer. "Dann müsste ich aber on ein Kloster, wo ich Ruhe zum Schreiben habe". Im Gegensatz zu Matthias Politicky, der meint: "Ich muß beim Schreiben was sehen, ich brauche den Blick auf eine Straße, auf eine Stadt, ganz abgeschottet könnte ich nicht. Es genügt aber schon, wenn meine Frau mit im Zimmer ist."

Matthias Politycki

Matthias Politycki

Mit im Bild, Frau Marlene Hofmann von der Buchhandlung im Altstadthof.

Matthias Politycki

Wie alle Prominenten, die auf dem Star-Mobil bislang unterschrieben haben, bekommt der berühmte Schriftsteller Matthias Politycki seien Namenszug zudem "vergoldet".

Die Lesung

Als Schiffsschreiber auf der MS EUROPA vom 5.11.2006 bis 7.05.2007

In die Buchgalerie im Altstadthof in Hof, gelegen gleich neben den beiden großen spitzen Türmen der Marienkirche mit angrenzender Fußgängerzone, hat die Inhaberin der Buchhandlung, Frau Marlene Hofmann, den bekannten Schriftsteller eingeladen zu lesen, aus dem "Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl", wie Matthias Politycki seine Romanfigur nennt. Übrigens: Schon während der Reise hatte der Schriftsteller Fichtls Tagebuch ins Internet gestellt, parallel entstand eine CD mit ausgewählten Texten, Originaltönen und Interviews von Bord.

Matthias Politycki

Montagabend, 19.30 Uhr. Vollbesetzt ist der Saal der Lesung, den Enrico Piazza, der neben der Buchgalerie ein Eiscafe betreibt, zur Verfügung gestellt hat. Viele Literaturfrunde sind gekommen, um den berühmten Schriftsteller Matthias Politycki einmal live zu erleben.

Matthias Politycki

Nach der Begrüßung durch Marlene Hofmann und einer Einführung durch den Kulturkritiker der Frankenpost Hof, Ralf Sziegoleit, ist die Bühne frei für den Schriftsteller.

Dieser liest zuerst aus dem, was er am liebsten macht, aus einer Gedichtesammlung, seinem Gedichtband "Die Sekunden danach". Politycki: "Da müssen Sie jetzt durch". Klaus Beer: "Ich habe bislang noch nie irgendeine Beziehung zu Gedichten gehabt, aber das ist etwas völlig anderes, das gefällt mir sehr, sehr gut."

Bald schon wurde eine Zwischenfrage gestellt, zu der der Schriftsteller am Anfang ermunterte. Diese fiel allerdings etwas anderes aus: "Darf man klatschen?" Natürlich. Beifall brandet auf.

Matthias Politycki

Matthias Politycki

Dann zückt er sein Buch "In 180 Tagen um die Welt". Der blaue Umschlag ist abgegriffen, teil zerknittert, von vielen Lesungen. Zwischen den Seiten schauen Haftzettel heraus. Aus welchen Stellen wird der Autor lesen?

Matthias Politycki

Vom ersten Tag des oberpfälzischen Finanzbeamten Johann Gottlieb Fichtl's auf dem Luxusliner, der sich die Fahrt nur habe leisten können, weil er einer Tippgemeinschaft angehört und nach einem Gewinn auserkoren wurde, diese Reise anzutreten. Schon bei den ersten Sätzen kommen die Zuhörer aus den Schmunzeln nicht mehr heraus. Seine Prosa trieft nur so von Ironie. Die Beschreibung der sich an Bord befindlichen Charaktere: Köstlich. Doch keiner von den Passagieren wurde wirklich genannt. "Meine Figuren standen vorher schon fest", erzählt Polinycki, und: "ich habe mir auf der Reise nur Anregungen beim Beobachten geholt." Die ganze Handlung ist fiktiv. Wahr allerdings sind viele Teile des Bord- und Ausflugslebens. Und, er habe das ganze ihm fremde Luxus-Milieu nicht in Grund und Boden gehauen..."

Eine Hörerin: "Ich mußte mir am Ende die Mundwinkel mit der Hand runterziehen, da sie sich immer Richtung der beiden Ohren bewegten..."

Matthias Politycki

Man hätte stundenlang zuhören können. Das, was Matthias Politycki da vorgetragen hat, war mehr als eine Lesung, es war gelesenes Theater. Zum Schluß bedankt sich die Inhaberin der Buchgalerie, Marlene Hofmann, für den wunderbaren Abend, der zu einem echten Erlebnis wurde.

Matthias Politycki

Am Ende der Lesung standen die Hörer Schlange, um sich das Buch von Matthias Politycki signieren zu lassen und ein paar Sätze mit dem bekannten Schriftsteller zu wechseln.

Matthias Politycki

Matthias Politycki

Und da ist er wieder, der durch den Tonabdruck "berühmt" gewordene Füllfederhalter des Schriftstellers Matthias Politycki. Live im Praxiseinsatz der Signierstunde.

Matthias Politycki

Er ist bekannt und berühmt, aber ein Mann des Volkes, der diesem selbst gerne aufs Maul schaut - und sich auch gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung stellt.

Matthias Politycki

Natürlich läßt sich auch Klaus Beer den Reiseroman des "Schiffsschreibers" signieren. Und freut sich sehr über das signierte Buch, in dem Matthias Politycki natürlich auch mit dem Füller unterschrieb, den er zu seinen Handabdrdücken in den grauen Ton drückte. In der Widmung für Erika und Klaus Beer nimmt er gleich Bezug dazu. Klasse. Solche Verbindungen sind aber nur natürlich für den Schriftsteller. "Oft arbeite ich an mehreren Romanen gleichzeitig und schreibe dortmal was und dann woanders mal wieder. Man muß viel gleichzeitig im Kopf haben", sagt er.

46 Länder hat Matthias Politicky auf seiner Fahrt mit der MS Europa gesehen, an 119 Tagen war er mit Landgang in den Städten und im Land selbst unterwegs. Würde das Klaus Beer eventuell auch mal reizen, auf einem solchen Luxusliner unterwegs zu sein? Beer: "Da wir ja auch Reiseleitung zu den schönsten und fotografisch interessantesten Locations unserer Filmproduktionen und Bildbände machen, wurde mir auch einmal das Angebot gemacht, als Reisebegleiter auf solch einem Schiff unterwegs zu sein. Ich hätte das ganze Jahr auf so einem schwimmenden Hotel unterwegs sein können, kostenlos. Doch ich habe abgelehnt. Ich hasse das vornehme Getue, das seine Garderobe zur Schau stellen, das sich ständig umziehen müssen zu den Dinners, den oft Smokingzwang, Käpt's Dinner, Unterhaltungs-Animation, Rumhängen in Cocktailbars. Absolut nicht meine Welt. Und dann das Ausschleußen von tausend Touristen bei Landausflügen..."

"Ich mag da lieber das Ausleben eines Roadmovies. Z.B. früh um sechs auf der Piste sein, einfach in den Sonennaufgang hineinfahren und nicht wissen, wo man abends ankommt. Die Übernachtung in einem schrumpeligen Motel dann ist für mich das Höchste. Und gibt es etwas Schöneres, als mit staubbedeckten Stiefeln über knarrende Bohlen in einem Wüstennest an der Route 66 zu gehen, einen Schluck aus einer kalten Cola zu machen und Kameras am Gürtel hängen zu haben, die Filmkamera auf dem schweren Dreibein jederzeit bereit für die Superszene...?"

"Und am Abend dann im Motel auch seine Gedanken in den Laptop hämmern, oder wie früher ins Tagebuch schreiben - denn Schreiben, ja, das ist wie das Filmen und Fotografieren für mich ein absolutes Muß. Deshalb freue ich mich über alle Maßen, als 1. Schriftsteller den überaus sympathischen Matthias Politycki im ‚Signs of Fame' vereweigen zu dürfen. Ich wünsche ihm noch viele, viele schöne Reisen mit offenen Augen und guten Gedanken zum Formulieren wunderbarer Sätze, mit denen er seine Leserschaft immer wieder begeistert und erfreut."

Matthias Politycki

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