"Dr. Ironfest" und "Mr. Steelhammer" - Weltmeistrer, Doktoren und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit
Sie zogen aus, die Welt des Boxsports zu erobern. Als Schwergewichtler errangen sie Titel um Titel. Und jeder für sich den goldenen Gürtel eines Weltmeisters. Als Gentlemen der Fäuste, die im Ring hart, aber fair fighten und außerhalb der Boxarenen so charmant wie intelligent auftreten, haben sie die Herzen der Menschen erobert.
VITALI KLISCHKO, geb. 1971 in der Ukraine, aktueller Boxweltmeister im Schwergewicht nach WBC, auch "Dr. Ironfist" genannt, ist Doktor der Sportwissenschaft und der Philosphie.
WLADIMIR KLIITSCHKO, der fünf Jahre jüngere Bruder, geb. 1976 in der Ukraine, ist aktueller Box-Weltmeister im Schwergewicht nach Version der IBF, WBO sowie IBO und besitzt ebenfalls den Doktortitel der Sportwissenschaften und der Philosophie. Wie sein Bruder, der "Dr. Ironfist" genannt wird, trägt auch er einen Nickname: "Mr. Steelhammer".
Neben dem Sport engagieren VITALI und WLADIMIR KLITSCHKO seit 1996 für mehr soziale Gerechtigkeit in der Welt. Sie gründeten einen Fonds für sozial benachteiligte Kinder und starteten in Brasilien und Marokko div. Hilfsprojekte. Zudem unterstützen sie Schulungs- und Bildungsaktivitäten für Kinder in Südamerika, Afrika, Asien. Dafür wurden sie von der UNESCO als Vorbilder für Fairness, sportlichen Erfolg und Bildung - als „Heroes for Kids“ ausgezeichnet .
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigenen Homepage.
Vor wenigen Tagen erst wurden sie in Berlin mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet. Jetzt erfuhren die beiden weltberühmten Boxer-Brüder eine weitere Ehrung. Viel kleiner natürlich und in der medienwirksamen Größe nicht vergleichbar, doch mit Hintergrund des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts Fernwehpark, in dessen „Signs of Fame“ sie aufgenommen wurden. Viel Menschlichkeit steht dahinter und ein sich Händereicher aller Menschen und Nationen. So die globale Bedeutung des Projekts. Damit erreicht diese Ehrung aber eine Wertigkeitsskala, die nur in den Herzen der Geehrten, ganz persönlich, bewertet werden kann.
Vorbereitung zur ersten Runde
Auf Einladung des Managements findet die Ehrung im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg statt.
Doch bevor es soweit ist, ist erstmal Hektik angesagt. Die Ehrung sollte um 14.00 Uhr stattfinden. Doch die Fernwehpark Crew bewältigte die Strecke Hof-Hamburg in Rekordzeit und ist bereits um 9.45 Uhr in der Hansestadt. Kurz vor 13.00 Uhr informiert Beer schon mal den Manager, das man schon vor Ort sei. Damit für die Geschichte etwas mehr Zeit bleibt entschließt sich das freundliche Management, die Aktion sofort durchzuführen. „Wir kommen gleich“, teilt man Klaus Beer über das Handy mit.
Doch das Fernwehpark Auto parkt noch in der Hotelgarage. Und darin befanden sich das Schild und der Ton für die Handabdrückte. Während ein Hotelangestellter den Wagen holt, sucht Klaus Beer einen geeigneten Raum für das Foto-Shooting. Die angemietete Suite für das danach stattfindende Interview eines englischen Fernsehsenders will Beer nicht unbedingt damit belegen. Es soll wie immer eine möglichst neutrale Wand sein, die nicht von den Personen ablenkt. Nach einigen Minuten ist mit Hilfe des Hotelpersonals etwas entsprechendes gefunden.
Zurück in der Lobby, steht Klaus Beer plötzlich Wladimir Klitschko und dem Manager der Klitschko-Brüder gegenüber. Sie sind schon da - und Auto steht noch nicht vor dem Eingang. Adrenalinausstoß pur.
Doch der Situation ist auch etwas Gutes abzugewinnen. Es ist Zeit, sich in Ruhe vorzustellen. Wladimir Klitschko reicht Klaus Beer die Hand und meint, mit Blick auf Beer Kette mit den Umrissen von Amerika und seiner Gürtelschnalle in Form eines US-Nummernschildes von California: „Ah, sind Sie auch Amerika Fan?“ Da ihr zweiter Wohnsitz Los Angeles ist, Beers Lieblingsstadt, beide leidenschaftlich gerne reisen und Vitali sich zudem auch noch für Fotografie interessiert, ist sofort eine gemeinsame Interessens- und Gesprächsgrundlage gefunden.
Da Wladimir in der Nähe des Haupteingangs steht und gerade auch der Wagen vorgefahren wird, schlägt Klaus Beer vor, doch gleich einmal die Kühlerhaube des STAR-Mobils zu signieren. „Machen wir’s diesmal einfach umgekehrt“, da normalerweise dieser Zusatzpunkt erst nach der Ehrung erfolgt. Wie die Klitschkos den Fäusten ausweichen und im Gegenzug reagieren müssen, erfolgt heute scheinbar ein ganz neuer Signs-of-Fame-Schlagabtausch.
Da die Kühlerhaube so gut wie voll beschrieben ist, und die beiden Boxtars nicht an der Seite signieren sollten, sucht man gemeinsam nach einer geeigneten, freien Stelle. Schnell ist noch ein Platz gefunden und Klaus Beer reicht Wladimir den Signierstift. Doch Halt. Schnell muß noch die Stelle von der winterlichenFahrt Hof-Hamburg gereinigt werden. Da das mitgebrachte Handtuch noch im Innern des Fahrzeugs liegt, ein Suchen danach jetzt zu sehr nervt, greift Weltenbummler Klaus, ebenfalls geübt im improvisieren, zu einem Notbehelf. Sein roter Schal muß zur Säuberung des Lacks herhalten.
„Alles Gute“ schreibt Wladimir auf die nun sauber glänzende Stelle.
„Bitte einen Blick in die Kamera“, ruft Christine Ströhlein, Chefin des Dschungelparks und früheren Idea-Schmetterlingsparadieses in Neuenmarkt/Wirsberg, die Klaus Beer, als ebenso erfahrene Weltenbummlerin und Fotografin, für diese Aktion heute engagiert hat. Während die Bilder gemacht werden, bringen Peter Schulze, Beers engster Fernwehpark-Mitstreiter und FWP-Freund Benjamin Hussuk, seines Zeichens TV-Schauspieler aus Hamburg, schon mal Starschild und Tonformen in das Hotel.
Nun ist auch Vitali dazugestoßen, der schnell noch ein wichtiges Gespräch mit dem Handy geführt hat. Zeit für große Erklärungen ist jetzt nicht. Kurzes Händeschütteln und einfach mal mit unterschreiben. Um was es dann geht, wird im Hotel noch erklärt. Denn die Passanten auf der Straße verfolgen schon gespannt den Auftritt vor dem Hotel.
Nun aber schnell zurück in den Nebenraum, in dem das Fotoshooting stattfnden soll.
Während Peter und Ben die Aktion vorbereiten, erklärt Klaus Beer Wladimir Klitschko anhand des Fernwehpark Prospekts nochmal das Wichtigste über die globale Bedeutung des völkerverbindenden Friedensprojekts.
„Vorsicht, das Schild ist sehr schwer, mit Kanten wie ein Fallbeil“, warnt Klaus Beer. Nicht auszudenken, wenn es aus den Händen gleiten und sich den Zehen der Star-Boxer nähern würde...“Ist wohl aus Stahl“, sagt Vitali und greift beherzt zu. „Tolstoi, schwere Kost...“ schießt es in dem Moment Klaus Beer durch den Kopf, Klitschkos TV-Werbespot. Vitali unterschreibt als erster...
und reicht den Stift an Bruder Vitali weiter.
Das Schild ist signiert, Danke schön. Shake Hands über dem Star-Schild. Ein lustiges Bild. Wie „Kill Roy“ lugt Klein-Klausi im Verhältnis zu den beiden Riesen hinter dem Schild hervor.
Als die Handabdruck-Aktion ansteht, hat Klaus Beer nur eine Sorge. Passen die großen Hände der Boxer überhaupt in die Tonform? Beer: „Denn neben den Beiden sehen wir alle wie Zwerge aus.“ Wie Vitali und Wladimir die Aktion meistern, kann man in unserer Rubrik Handabdrücke in Ton erfahren.
Und auch ihre Antworten auf die Frage, wohin sie am liebsten verreisen würden, wenn sie einmal für ein paar Wochen ihre Ruhe haben wollten, was ihre ablsoluter Fernweh-Traum wäre. Ihre Antworten dazu verraten wir unter „Die Fernweh-Frage“.
Zur Erinnerung an ihre Aufnahme in den „Signs of Fame“ überreicht Klaus Beer Vitali und Wladimir Klitschko seinen Bildband „Route 66“. Das englische Fernsehen ist zwischenzeitlich eingetroffen, filmte die Handabdruck-Aktion und dokumentiert nun auch, wie der Hofer Autor sein Buch für die beiden Boxstars signiert.
Klaus erklärt, daß die Route 66 in Santa Monica/Los Angeles endet und L.A. für ihn die absolute Lieblingsstadt ist. Interessiert hören die Boxstars zu. Als Klaus Vitali und Wladimir auf die hinten im Bildband eingeheftete DVD mit seinem Film „Route 66“ aufmerksam macht, sagen beide spontan: „Ja, den schauen wir uns sicher an.“ Und scheinen sich wirklich über das Geschenk zu freuen.
Ein Foto für den Fotografen muß noch sein, denn jetzt kommt der Büchertausch.
„Ich habe mir gestern noch schnell Ihre Biografie „Unter Brüdern“ besorgt, sagt Klaus und bittet Wladimir und Vitali, ihr Buch zu signieren.
„Autogrammstunde Klitschko-Beer“.
Schon bald wird Beer die beiden weltberühmten Boxer wiedersehen. In New York, wo Wladimir am 30. April seinen Titel gegen Hasim Rahman verteidigt. Beer: „Da wir zu diesem Zeitpunkt gerade an einem neuen Bildband über NEW YORK CITY arbeiten, würden wir natürlich gerne den Kampf hautnah miterleben und den Namen Klitschko unauslöschlich mit Big Apple-New York in Verbindung bringen.
Vitali und Wladimir Klitschko freuen sich, in dem neuen Bildband mit einer Geschichte vorzukommen und man verbleibt, Näheres dazu mit dem Management zu besprechen.
Alle Nervenanspannung einer Aufnahme in den „Signs of Fame“ scheint von dem Initiator abgefallen zu sein. Klaus Beer strahlt und ist begeistert. „„Egal wie der Kampf ausgeht“ wir werden toll berichten“ und fügt mit erhobener Faust dazu. „Wir werden alle überbrüllen, damit Vitali gewinnt...“
Die Verabschiedung ist herzlich und nicht gespielt. Sie kommt vom Herzen. Klaus Beer: „So nett haben wir uns die beiden Brüder nicht vorgestellt. Sie sind ungemein höflich, zuvorkommend, interessieren sich für ihr Gegenüber, obwohl die ganze Welt etwas von ihnen will. Sie schauen einem beim Gespräch fest in die Augen, konzentrieren sich auf das Gesagte und es gibt anscheinend nichts, was sie dabei ablenken kann.“
Danke Vitali und Wladimir Klitscho für das Kennenlernen und weiterhin viel Erfolg bei der sportlichen Karriere und im ganzen Leben.
Herzliche Einladung zu einem persönlichen Besuch des Fernwehparks, in dem bereits ein großes Ortsschild von KIEW darauf wartet, Wladimir und Vitali zu begrüßen.
Unser Dank gilt auch dem über alle Maßen freundlichen Management von SportFive, mit dem von Anfang an ein herrliches und herzliches Zusammenarbeiten möglich war.
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Wie die Titelseite der Klitschko-Biografie "Unter Brüdern" ist auch das STAR-Schild für die beiden weltberühmten Boxprofis gestaltet.