MAX GREGER - eine Swinglegende im Signs of Fame
Von 1963 bis 1977 war MAX GREGER mit seinem Orchester fester Bestandteil großer Fernsehshows und prägte mit seinen Musik ZDF-Liveshows wie "Vergissmeinnicht", "Der Goldene Schuß", 3 mal 9", "Musik ist Trumpf" oder "Der große Preis" die damalige Fernsehlandschaft.
Bei allen gesellschaftlichen Ereignissen war Max Greger der musikalische Höhepunkt; bei der Bambi-Verleihung, mit Louis Armstrong, bei Hello Dolly, die TV-Sendungen mit ihm und seinem Orchester sind nicht zu zählen. Über viele Jahre war Max Greger das Tournee- und Fernsehorchester Nr. 1.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
2006 tourt der mittlerweile 80-jährige mit HUGO STRASSER und AMBROS SEELOS als "Swing-Legenden" mit der Ambros-Seelos Band durch die Lande. Ein Abend voller "Oldies but Goldies" unter dem Titel "Swing Night", dargeboten von einem Neun Mann Orchester hochkarätiger Musiker (Ambros Seelos Orchester), die sich um Duke Ellington, Glenn Miller und den berühmten Vorkriegs-Big-Band-Sound rankten.
Mit ungebrochener Kraft bläst der Meister des Saxaphons auch heute noch sein Instrument und begeistert mit dem für ihn so typischen "Gregerton" sein Publikum.
Grund genug, die Swing - Legenden MAX GREGER, HUGO STRASSER und AMBROS SEELOS zu ehren und in den "Signs of Fame" des Fernwehparks aufzunehmen.
Das erste Treffen
Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Max Greger das erste Mal backstage der ZDF Carmen Nebel Sendung "Willkommen bei Carmen Nebel", bei der Klaus Beer CARMEN NEBEL und JOHANNES B. KERNER in den "Signs of Fame" aufnahm.
Schon damals war klar, daß auch der berühmte Bandleader für seine Musikerfolge geehrt werden soll - gut drei Jahre später ist es endlich soweit.
Die Ehrung - Wettlauf gegen Schnee und Zeit
Als erster der drei Swing-Legenden ergreift MAX GREGER den Stift zum Signieren seines STAR-Schildes - doch blicken wir zurück, fast wäre die Ehrung im Schneechaos versunken...
28. Dezember 2006. Hof, 18.15 Uhr. Fernwehpark Initiator Klaus Beer kann sich erst, beruflich bedingt, auf die Fahrt nach Wunsiedel machen. Nach Wochen schneefreier Winterzeit fallen jedoch ausgerechnet heute erste Flocken. Nicht viel, doch genug für Chaos. Eisglätte. Wie Klaus Beer, der diese Jahreszeit nur in Fernwehträumen überstehen kann, das hasst.
Auf der Fahrt klingelt das Handy. Fernwehpark Starfotografin Christine Ströhlein teilt mit, daß sie zwischen querstehenden Lastern auf der Autobahn steckt. Ein Weiterkommen ist ungewiss. Die Ehrung - und was für eine: Heute gleich DREI Schilder, DREI Handabdrücke, muß ohne Fotografin stattfinden. Das kann ja heiter werden. Doch ersteinmal heißt es für Klaus Beer selbst, durchzukommen bis Wunsiedel.
Wie man unserer Bilderstory entnehmen kann, hat es Klaus geschafft. Doch es ist spät. Fast schon zu spät. Bis Schilder und Tonformen in die Halle geschleppt sind und eine günstige Location gefunden ist, zeigt die Uhr bereits zwanzig nach Sieben. Ab 19.00 Uhr durfte das Publikum in den Saal, der sich schnell füllt.
Klaus Beer bittet den freundlichen Tourbegleiter, den Part hinter der Kamera zu übernehmen. Wie man sieht, macht es der junge Mann von MSM-Musik gut. Ein herzliches Dankeschön an diese Stelle nochmal an ihn.
Als alles "angerichtet" ist, werden die Swing-Legenden zu der Ehrung gebeten, die auf der Bühne, jedoch hinter den Musikinstrumenten, stattfindet. Das Publikum wird das Foto-Shooting optisch nicht miterleben können und sich nur über die Blitzlichter wundern...
Wie ein Fels in der Brandung wirkt Max Greger. Mit "80" noch immer ein Bild von einem Mann, der Ruhe und Souveränität ausstrahlt und diese dann auch bei seiner launigen Moderation auf der Bühne kundtut.
Klaus Beer ist froh, heute ein farbiges Jackett gewählt zu haben, sonst würde alles "in Schwarz" versinken. Wie sagte doch Ambros Seelos gleich am Anfang? "Sie haben heute das Sakko an, daß sonst immer ich auf der Bühne trage..."
Seit kurzem bei den Aufnahmen mit dabei, eine Stellage, die vorallem dazu gedacht ist, bei der nachfolgenden Aktion der Handabdrücken das schwere Star-Schild auf Stahlblech im Hintergrund mit im Bild zu plazieren. Bei der jetzt improvisierten Fotoaktion muß es Max Greger nicht alleine halten und Klaus Beer kann selbst zur Kamera greifen.
Der Zeiger der Uhr nähert sich unerbittlich dem Veranstaltungsbeginn. Nur noch eine halbe Stunde bis zum Konzert. Der Geräuschpegel des bereits vollbesetzten Saales dringt bis hinter die Bühne. Doch die Altmeister der U-Musik sind die Ruhe selbst und stellen sich gerne nocheinmal mit ihren Star-Schildern für ein gemeinsames Bild dem Fotografen. Von links: Hugo Strasser, Max Greger, Klaus Beer und Ambros Seelos.
Nach der Signierung des Star-Schilder aber ist die Aufnahme in den "Signs of Fame" noch nicht abgeschlossen. Es folgen die Handabdrücke in Ton alá HOLLYWOOD, mit denen die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt werden, sondern damit auch gleichzeitig ein Zeichen für den Frieden in der Welt setzen.
Wie MAX GREGER diese Aktion, die wegen der fortgeschrittenen Zeit heute schnell vonstatten gehen muß, meistert, können die Besucher unserer Homepage in der Bilderstory "HANDABDRÜCKE" sehen.
Das Konzert
20.00 Uhr. Showtime. Gespannt erwartet das Publikum in der bis auf den letzten Platz vollbesetzten Fichtelgebirgshalle die drei Swing-Legenden. Und es kommt voll auf seine Kosten. Mit Schwung und Swing entführen die Altmeister der Unterhaltungsmusik Max Greger, Hugo Strasser und Ambros Seelos die Zuhörer in eine Zeit, in der für viele Menschen die Welt noch in Ordnung war.
Sehen Sie hier unsere Bildimpressionen zu Stücken, die nicht nur "in the Mood" gipfeln. Die Halle bebt und swingt zu Oldies, die eben immer Goldies bleiben werden und die das Altmeistertrio wie an einer Perlenkette aufgereiht serviert. Darunter natürlich Stücke wie "Chattanooga Choo Choo", "Stardust", "Sentimental Journey", "Petite Fleur" oder Moonlight Serenade", die jeder der drei Vollblutmusiker mit seiner für sich eigenen Art an der Klarinette, am Saxaphon oder als Orchester im Big Band Sound darbietet.
In diesen Bildern konzentrieren wir uns natürlich auf den Geehrten, auf MAX GREGER. Sehen Sie individuelle Aufnahmen von Ambros Seelos und Hugo Strasser in unserer beiden anderen, ihnen gewidmeten Bilderstories.
Zwei alte Freunde, "Klarinetten-Hugo", wie Hugo Strasser von der Presse auch bezeichnet wird und Max Greger, bei dem er früher, bevor er sein eigenes Tanzorchester gründete, spielte.
In der Pause dann, das sehnlichst erwartete Bild. Die drei Swing-Legenden brillieren zusammen auf der Bühne.
Zum Schluß gibt es Standing Ovations für einen rauschenden Swing-Abend mit den drei Swing-Legenden, die aus der Musiklandschaft der Sechziger nicht mehr wegzudenken sind und Orchestergeschichte schrieben.