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THOMAS GOTTSCHALK grüßt mit KULMBACH und MALIBU

Er ist ein bekennender Franke und der GRÖSSTE im deutschen Showbiz. Weltstars sind bei ihm zu Gast. "Wetten daß..." THOMAS GOTTSCHALK mit seinen Heimatortschild die Besucher aus aller Welt im Fernwehpark in HOF, das nur wenige Kilometer von KULMBACH entfernt liegt, grüßt?

Thomas Gottschalk

THOMAS GOTTSCHALK, geboren im Mai 1950 im Bamberg, danach in Kulmbach (Oberfranken) aufgewachsen, wurde 1976 als Rundfunkmoderator der Sendung "Pop nach acht" des BR einem breiten Publikum bekannt. Seinen Einstieg ins Fernsehen schaffte er 1976 mit der Musikclip-Sendung "Szene", die später "Pop-Stop" hieß. Danach folgten Sendungen wie "Telespiele" und "Na so was".

Am 26. September 1987 übertrug ihm Showerfinder Frank Elstner die Sendung "Wetten, dass..?.", die zur beliebtesten Unterhaltungssendung des deutschen Fernsehens avancierte und zur größten deutschen und man kann sagen, letzten TV-Samstagabendshow wurde. Mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung vom 26. September 1992 bis zum 27. November 1993, wo Wolfgang Lippert die Show übernahm, moderiert Thomas Gottschalk "Wetten daß..." bis heute.

Bekannt durch seine lockere Gesprächsführung und ausgefallenem Geschmack für seine Kleidung wurde Thomas Gottschalk zum Fernsehliebling, ja zum TV-Guru der deutschen Fernsehlandschaft schlechthin.

Thomas Gottschalk

Neben seinen TV-Auftritten im ZDF moderierte Gottschalk mit Ausflügen zu RTL auch die "Late Night Show" und u.a. auf SAT1 "Gottschalks Haus-Party". Daneben führt er auch durch TV-Großveranstaltungen wie z.B. "Die Goldene Kamera". Fazit: THOMAS GOTTSCHALK ist aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken und Garant für Traum-Einschaltquoten. Auch spielte er in Kinofilmen mit wie z.B. "Piratensender Powerplay", "Die Supernasen, "Zärtliche Chaoten", "Trabbi goes to Hollywood", "Sister Act2" oder in Til Schweigers "1 1/2 Ritter", um nur einige zu nennen.

Thomas Gottschalk

Die ihm verliehenen Preise aufzuzählen ist schier unmöglich. So erhielt er z.B. neben der "Goldenen Kamera", dem "Goldenen Gong", dem "Goldenen Löwen von Radio Luxemburg" auch die "Romy" als beliebtester Showmaster. Seit Beginn der 1990iger Jahre lebt Thomas Gottschalk zusammen mit seiner Frau Thea und seinen beiden Söhnen mit zweitem Wohnsitz in Malibu, Los Angeles / USA.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Die erste Begegnung

Thomas Gottschalk

KLAUS BEER traf THOMAS GOTTSCHALK das erste Mal 1987 in Hof, wo es noch gar keinen Fernwehpark gab und Amerika Fan Klaus Beer ein Filmplakat über einen seiner ersten "Amerika-Filme" signieren ließ. Denn damals schon hatte Klaus ein Faible für Thomas, der nicht nur bekennender Franke, sondern auch Amerika-Fan ist. Nach einer "Wetten daß..." Sendung, die aus der Hofer Freiheitshalle ausgestrahlt wurde, erhielt Klaus Beer am anderen Tag einen Termin für ein Privattreffen in seinem Hotelzimmer.

Saalkandidat bei "Wetten daß..."

Sechs Jahre später, 1992, gastierte Gottschalk wieder mit "Wetten daß..." in Hof. Klar, daß da auch Klaus Beer, diesmal mit Gattin Erika, wieder unter den Zuschauern saß. Auf dem Weg dorthin hatte Klaus eine Idee. Wie wäre es, sich spaßeshalber an einer Saalwette zu beteiligen? Klaus Beer, immer voller Ideen, mußte nich lange überlegen und füllte kurz vor der Veranstaltung eine der ausliegenden Karten aus, auf die man seine Wette schreiben konnte. Und ab damit in die Box des ZDF. Seine Frau Erika hatte keine Ahnung, daß sich Klaus an der Saalwette beteiligte... Und Klaus rechnete sich null Chancen aus.

Thomas Gottschalk

Als dann Thomas Gottschalk die Wetten der Zuschauer vorlas, lief es Klaus (s. Bild), der nur wenige Meter oberhalb von Thomas, der dazu in die Zuschauerreihen kam, eiskalt über den Rücken. Denn das, was Thommy verkündete, kannte er zu genau. Denn es war seine Wette. Und diese lautete so:

"Wetten dass... " Sie es nicht schaffen, 10 Brautpaare, die heute geheiratet haben, auf die Bühne zu bringen, bei denen die Braut als Bräutigam und der Bräutigam als Braut angezogen sind und die ihre Schwiegermütter auf einer Schubkarre in die Halle schieben."

Diese Wette mußte sich behaupten gegen eine "übergroße Jeans" (Thomas: "Ja, ja die Franken, da a Laabla, da a Wärschla, da a Kleesla... ich hoffe doch nicht, daß jemand im Saal ist, dem diese Hose paßt..." und gegen eine Wette, bei der man ulkige Jugendbilder von Thomas aus seiner Zeit in Kulmbach sehen wollte (Thomas:"Hoffentlich gibt es da keine solchen..) und einer weiteren Wette, bei der die Frauen ihre Männer in den Saal tragen sollten. Wie auch immer. Klaus Beer`s Wette erhielt den größten Applaus und Thomas Gottschalk bat Klaus und Erika Beer zu sich auf die Bühne.

"Thomas - ich trinke keinen Alkohol..."

Thomas Gottschalk

Klaus wähnte sich schon auf der Prominentencouch, doch diesmal kames ganz anders. Erstmals wurde der Saalkandidat nicht zwischen die Stars auf das Sofa gebeten, sondern durfte wie ein "König" in einer extra für ihn gebauten "Loge" Platz nehmen - und wurde bewirtet. Mit Häppchen und Sekt. Doch hier nahte das Unheil, was Thomas fast ein bischen aus der Fassung brachte, und das mußte was heißen.

Thomas Gottschalk

Denn als Thommy Klaus Beer in der "Loge" Sekt aus einem Sektkübel anbot, brachte Klaus den Showmaster mit der Frage "Thomas, Ich trinke keine Alkohol, hast du auch alkoholfreien Sekt ?" für den Bruchteil einer Sekunde ins Grübeln. Doch schlagfertig wie immer entgegnete Thommy: "So ? Dann kannst Du ja das Wasser aus dem Sektkübel trinken...." 1:0 für Thommy - Wie könnte es auch anders sein.

Thomas Gottschalk

Und wer gewann nun die Wette? Man glaubt es kaum: KLAUS BEER.

Thomas Gottschalk

Im Gegenzug muße sich Thomas dann vom "Schäumer", einem Koloss von Mannsbild (Bild rechts) "tätowieren" lassen. Ob das Tattoo allerdings echt war, wird man wohl nie erfahren. Klaus: "Ich glaube, es war ein Bio-Tatoo oder gar ein Abziehbild". Jedenfalls saß Thomas mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Folterstuhl und Klaus wird durch diese Geschichte bei Thomas sicher immer in (guter ?) Erinnerung bleiben.

Übrigens: Als Thomas während der Sendung einen Star begrüßte, mit struppigen Haaren und schrägem Outfit, kannte Klaus diesen erstmal überhaupt nicht. Der "Star" ging auf die Loge zu, begrüßte Klaus und Erika mit Handschlag und naschte von einem der für die Saalkandidaten bereitgestellten Häppchen. Dann sang er vom "Katzeklo",das damals ein Hit war. Die Rede ist von HELGE SCHNEIDER, der 15 Jahre später, als der Fernwehpark 8 Jahre als war, in die "Signs of Fame" aufgenommen wurde.

In der Sendung war aber auch der Erfinder von "Wetten daß..." FRANK ELSTNER, der schon persönlich den Fernwehpark besuchte. Das konnte Klaus Beer damals natürlich alles noch nicht ahnen...

Thomas Gottschalk

Nach der Sendung dann wurde gefeiert. Unser Bild zeigt Thomas Gottschalk mit Klaus und Erika Beer auf der Aftershowparty im Hotel Central.

Das Heimatortschild KULMBACH im Rampenlicht

6 Jahre später. Klaus Beer produzierte mit seiner Filmproduktion TERRA FILM Reisefilme in der ganzen Welt, ging damit auf Filmvortragstourneen, war zum damalligen Zeitpunkt bereits 15 mal in seinem geliebten Amerika und L.A, verfilmte die "Route 66", schrieb mehrere Bücher und eröffnete am 9. November 1999 den Hofer Fernwehpark. Und: War ein Fan von Thomas Gottschalk und der Sendung "Wetten daß..." geworden, die er bislang nie versäumte zu schauen. Denn es wurde seine Lieblingssendung im Fernsehen - bis heute.

Als dann, Baustein für Baustein, im Fernwehpark der "Signs of Fame" entstand und Klaus Beer Prominente anfragte, ob sie nicht auch mit einem Schild ihres Heimatortes dort vertreten sein wollten, trat Klaus natürlich auch an das Management von Thomas Gottschalk heran, das nach einiger Zeit zusagte. Auch die damalige Kulmbacher Oberbürgermeisterin Inge Aures war von der Idee des "Schilderwaldes" begeistert und stellte sofort ein Ortsschild zu Verfügung.

Thomas Gottschalk

Obwohl Klaus Beer die Signierung mit dem Management abgesprochen hatte und auf einen Termin mit Thomas in Kulmbach zur Signierung wartete, erhielt er eines Tages plötzlich aus dem Hofer Rathaus einen Anruf: "Herr Beer, Sie können das Schild abholen". Klaus Beer verdutzt: "Wann ist denn der Termin für die Signierung?" Die Antwort: "Das Schild IST bereits SIGNIERT..."

Der damalige Oberbürgermeister Dieter Döhla hat allein Oberbürgermeisterin Inge Aures im Kulmbacher Rathaus besucht, dort Thomas Gottschalk getroffen und sich mit ihm und dem Kulmbach-Schild fotografieren lassen. Der Fernwehpark Initiator, der alles "angeleiert" hatte, war zu dem Termin gar nicht eingeladen worden. Es ging nur von OB zu OB...

Thomas Gottschalk

Doch das signierte Schild von Thomas Gottschalk machte trotzdem Freude. Hatte Thommy doch darauf geschrieben: "Kulmbach macht den größten Spaß... Wetten daß..."

"Kulmbach macht den größten Spaß - ... leider war das erste blass !! Wetten
dass !"
oder:
Das Drama um Thommys schönen Spruch

THOMAS GOTTSCHALK war einer der Ersten, der ein Ortsschild für den Fernwehpark signierte. Das war zu einer Zeit, als man Prominente noch bat, mit dem Schild ihrer Heimatstadt zu grüßen.Erst später kamen dann die STAR-SCHILDER dazu, damit sich die von Promis mitgebrachten Grußschilder im "Signs of Fame" von den anderen Ortsschildern unterscheiden.

Thomas Gottschalk

Um das Grußschild von Thomas Gottschalk besonders schön zu präsentieren, besorgte sich Klaus Beer bei einer seiner nächsten Aufenthalte in Los Angeles ein Funny Licence Plate mit der Aufschrift "MALIBU", in dem ja Thomas bekanntlich seinen zweiten Wohnsitz hat, ein Haus mit Windmühle, wie man so aus der Presse weiß. Nun war der Schildergruß von Thomas komplett: KULMBACH + MALIBU.

Doch die Sonne lechzte nach der Farbe von Thommys Spruch. Hitze und Kälte konnten seinem Text zwar nichts anhaben - das Schild wurde gleich nach der Signierung mit Klarlack überzogen - aber eben die Sonne tat der Schrift gar nicht gut..

Da wie erwähnt die damalige Schilderübergabe nur von Kulmbachs Bürgermeisterin Inge Aures über Hofs Bürgermeister Dieter Döhla lief, versäumte man, den RICHTIGEN Signierstift zu nehmen. Der nämlich musste ein LACKSTIFT sein, resistent gegen Licht. Nicht nur witterungsbeständig. Ein Filzstift, der normalerweise nur Autogrammkarten signiert, tat's nicht. Aber das konnte nur Klaus Beer wissen, und der eben war nicht dabei... So hatte die Sonne leichtes Spiel und leckte Thomas Spruch einfach weg.

Alle Pflege nützte nichts. Da Klaus Beer, der mittlerweile durch den "Signs of Fame" viele viel Promis kennenlernte, Thomas Gottschalk besonders mag (Klaus: "Ich liebe seiner Sprüche, er ist wie ich Amerikafan und überhaupt, "Wetten dass..." ist meine absolute Lieblingssendung"), hegte und pflegte er das Schild ganz besonders, versah es sogar noch mit einer goldenfarbenen Star-Plakette. Doch die Sonne war erbarmungslos.

Thomas Gottschalk

Da kam Thomas Gottschalk 2006 wieder einmal nach Kulmbach. Klaus Beer berichtete dem Management von dem verblassten Gottschalk-Spruch und man hatte Einsehen. Klaus durfte sein Schild nach Kulmbach "schicken" und Thomas setzte mit dem jetzt beigefügten RICHTIGEN STIFT einen neuen Spruch daneben.

Leider war das Erste Blass...

Thomas Gottschalk

Thomas schrieb jetzt daneben: "Leider war das erste blass!! Wetten dass... ! Zum Zweiten immer noch Eurer Thomas Gottschalk"

Klaus Beer freute sich sehr über das Schild, ließ es sofort wieder mit Klarlack überziehen, bedauerte aber sehr, daß es von der neuen Signierung kein einziges Bild gab. Denn er war auch diesmal bei der Signierung nicht dabei. Ob Thomas ihm die Tätowierung von 1993 noch immer übel nahm?

Handabdrücke alá HOLLYWOOD

Die Zeit streicht über den Fernwehpark. Zu den ORTSSCHILDERN kamen die STAR-SCHILDER und dann die HANDABDRÜCKE, später die STAR-STERNE ähnlich des "Walk of Fame" in HOLLYWOOD, im Hofer Fernwehpark jedoch "Boulevard der Humanität" genannt.

Als Thomas sein Kulmbach-Schild signierte, gab es die Handabdrücke auch noch nicht, mit denen bislang über 200 Stars und Prominenten aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik geehrt wurden, damit aber vor allem ein öffentliches Zeichen für den Frieden in der Welt setzten.

Weltstars wie COSTNER, ROBIN GIBB, AUDREY LANDERS, ARMIN MUELLER-STAHL oder ROLAND EMMERICH, um nur einige zu nennen, drückten ihre Hände hollywoodlike in feuchten Ton. Auch FRANK ELSTNER, der Erfinder von "Wetten daß..." Nur THOMAS GOTTSCHALK nicht. Seit Jahren läuft eine diesbezügliche Anfrage an Thomas.

Samstag, 3. Juli 2010: "Tag der Franken" in Kulmbach. Nach 18 Jahren endlich - das war das letzte Mal, daß Klaus Beer Thomas Gottschalk persönlich in der "Wetten daß..." Sendung traf, die Kulmbach-Schild Signierung fand wie schon erwähnt, damals ohne ihn statt - gab es wieder ein Treffen zwischen Klaus und Thomas. Und diesmal ganz privat, im Kulmbacher Rathaus.

Thomas Gottschalk

Wie Thomas Gottschalk nun seine Hände hollywoodlike im feuchten Ton drückt, kann man in unserer separaten Bilderstory HANDABDRÜCKE ersehen. Mit dabei: Bundesminister DR. KARL-THEODOR ZU GUTTENBERG, der schon vor Thomas seine Hände, sogar direkt im Hofer Fernwehpark, in Ton verewigte und ihm deshalb gute Ratschläge geben konnte, wie man das so macht... Und überhaupt: Klaus durfte selbst auf die Hände von Thomas drücken, damit die Star-Prints besonders toll wurden... Aber sehen Sie selbst.

Endlich vereint: "Kulmbach-Schild" und "Star-Schild"

Da in den Anfängen des Fernwehparks die Stars gebeten wurden, sich mit ihrem Heimatortschild zu verewigen, war Thomas Gottschalk jahrelang "nur" mit seinem signierten "KULMBACH-Schild" im Fernwehpark vertreten. Natürlich informierte Klaus Beer bei Führungen immer darüber, welcher Star sich hinter diesem Schild verbirgt. Denn wer ausschließlich auf die Konterfeis der Stars achtet, stieß eher zufällig auf Gottschalk und sein Grußschild. Das hat sich nun geändert.

Thomas Gottschalk

Aus den aktuellen Bildern der Handprint-Aktion wurde eine Bildcollage angefertigt und mit der Signatur des Kulmbach-Schildes kombiniert. So ist THOMAS GOTTSCHALK endlich auch gleichwertig mit den vielen anderen Stars präsent und sticht mit seinem Bildnis sofort ins Auge. Das Tolle: Thomas ist jetzt mit gleich zwei Schildern im "Signs of Fame" vertreten - mit seinem HEIMATORT-SCHILD und seinem STAR-SCHILD. Ehre wem Ehre gebührt, "wetten dass...?"

Eine Ära geht zu Ende: Thomas Gottschalk verläßt "Wetten daß..."

Besonders seit Klaus Beer Saalkandidat bei "Wetten daß..." war, hat er keine Sendung mehr versäumt. Nein, er ist nicht nur ein Fan von Thommy, sondern auch von der großen Samstag Abend Show, dem Flagschiff aller TV-Sendungen. Doch dann der Schock. Thomas Gottschalk verkündete in der Sendung vom 13. Februar 2011 aus Halle, daß er auf Grund des tragischen Unfalls von Samuel Koch die Sendung nicht mehr in der Fröhlichkeit weiterführen könne wie bisher. Das spricht für ihn. Denn er steckt so ein tragisches menschliches Schicksal nicht einfach so weg. Trotzdem bedauern Millionen, und natürlich auch Klaus Beer, seinen Rückzug aus der beliebtesten Samstagabend Unterhaltungssendung des deutschen Fernsehens.

Da Klaus Beer Thomas Gottschalk bislang 3x persönlich getroffen hat, immer aus einem ganz besonderen Anlaß, führte die FRANKENPOST Hof ein Interview (15.02.2011) mit ihm:

"Ich hätte gern Tommys Anzug" Klaus Beer ist ein Fan von Thomas Gottschalk. Für ihn geht mit dessen Abschied aus "Wetten, dass . . .?" eine Ära zu Ende.

Herr Beer, Sie haben Thomas Gottschalk persönlich kennengelernt. Welchen Eindruck haben Sie von dem Showmaster gewonnen?

Ich bin von Anfang an ein Fan von ihm gewesen. Vor über 25 Jahren hat er mir das Plakat zu meinem ersten Amerika-Film signiert. 1994 war ich dann Saalkandidat bei "Wetten, dass . . .?". Seitdem habe ich keine Show versäumt. 2010 hat er mir dann in Kulmbach seine Handabdrücke in Ton hinterlassen, die zusammen mit denen anderer Stars einmal im Star-Museum des "Fernweh-Diners" ausgestellt werden sollen. Ich bin fasziniert von der Art, wie Gottschalk seine Show moderiert - ein bisschen frech, schlagfertig, mit Witz und Charisma.

Wie war das damals mit der Saalwette?

Ich war mit meiner Frau auf dem Weg zur Show, als ich die Idee mit der Wette hatte: Würde es gelingen, zehn Brautpaare eines Wochenendes in die Freiheitshalle zu holen - und zwar mit vertauschter Kleidung, dazu die Schwiegermütter in der Schubkarre? Ich habe dann mein Kärtchen eingeworfen, und es wurde doch glatt mit gezogen. Das Publikum entschied sich dann für meine Wette - und meine Frau fiel aus allen Wolken. Wir wurden dann in eine Loge gebeten, wo uns Thomas Gottschalk mit Häppchen und Sekt bewirtete.

Was war das für ein Gefühl?

Mir hätte es mehr Spaß gemacht, mit auf dem Promi-Sofa zu sitzen. Die Loge ist meines Wissens nur dieses eine Mal eingesetzt worden. Aber immerhin ist es mir gelungen, Thomas Gottschalk aus der Fassung zu bringen . . .

Wie denn das?

Ich habe den Sekt ausgeschlagen, weil ich keinen Alkohol mag. Aber nach einer Sekunde des Überlegens hat Tommy dann seine Schlagfertigkeit bewiesen - er hat nämlich gesagt, dass ich dann eben mit dem Wasser aus dem Sektkübel vorlieb nehmen müsse . . .

Thomas Gottschalk

Ist es schwierig, an einen Star wie ihn heranzukommen?

Ja, der wird schon sehr gut abgeschirmt. Deshalb war ich auch nicht dabei, als er 2000 in Kulmbach das Schild für den ein Jahr zuvor eröffneten Fernwehpark signiert hat. Er hat dabei einen ungeeigneten Stift benutzt, weshalb die Schrift durch die Sonneneinwirkung bald verblasste. Aber er hat dann gern ein zweites Mal unterschrieben mit dem Vermerk: "Leider war das erste blass - wetten, dass".

Bei den Handabdrücken hatten Sie dann ja einen prominenten Vermittler?

Ja, da ist Freiherr von Guttenberg als Fürsprecher eingesprungen. Für mich war das wirklich ein Highlight!

Aber Sie haben da ja noch so einen Traum . . .

Ich hätte gern Tommys Anzug für das Museum im "Fernweh-Diner". Am besten natürlich einen, den er in Hof getragen hat. Möglicherweise könnte er auch als Investor auftreten - das wäre natürlich der Hammer! Aber es würde eben alles so schön passen: Der Bezug zur Region, der Kontakt zu den Stars . . . Mal sehen, was sich machen lässt.

Werden Sie "Wetten, dass . . .?" auch ohne Gottschalk anschauen?

Ich bin ja ein Freund aller großen Samstag-Abend-Shows, angefangen beim "Goldenen Schuss" und "Dalli, Dalli". Aber ohne Gottschalk ist "Wetten, dass . . .?" nicht mehr das, was es war. Ich verbinde sein Gesicht mit der Show. So geht es mir sonst nur mit Pierre Brice und "Winnetou". Die Ära ist dann vorbei.

Thomas Gottschalk

Das Gespräch führte Lisbeth Kaupenjohann

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