"Vater des SIGNS OF FAME": Gunther Emmerlich
Eigentlich ist er selber einer. Ein "bunter Vogel". Im positivsten Sinn. Jemand, der in vielen Stilrichtungen zuhause ist, und das mit großem Erfolg. Seit vielen Jahren, schon zu Zeiten der früheren DDR. Als Opernsänger bis zum Moderator hochkarätiger Fernsehsendungen. Von den Brettern, die die Welt bedeuten bis zu Tourneen, die ihn auch mit Musical, Jazz und Pop um die ganze Welt führten.
Im Fernsehen der früheren DDR wurde GUNTHER EMMERLICH, der an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar Operngesang studierte, als Moderator der Sendung "Showkolade" (1987 - 1990) bekannt. Nach der Wende trat Emmerlich als Moderator und Gast in zahlreichen TV-Sendungen auf - an seiner Seite auch Wolfgang Stumph, der ebenfalls im "Signs of Fame" vertreten ist - und moderierte u.a. "Zauberhafte Heimat" und "Die Krone der Volksmusik". 1990 wurde er für seine TV-Arbeit mit dem Bambi und 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Gunther Emmerlich engagiert sich auch karitativ. Er ist Botschafter der Carreras Leukämie-Stiftung.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Fernweh-Park Initiator Klaus Beer traf GUNTHER EMMERLICH im Juni 2004 bei der ZDF-Sendung "Willkommen bei Carmen Nebel" in der Hofer Freiheitshalle - und schon 1999 bei einer TV-Sendng des mdr. Und genau dort wurde er bereits mit einem Grußschild in den "Signs of Fame" aufgenommen, der just an diesem Abend ins Leben gerufen wurde. Was es mit dem "bunten Vogel" auf sich hat und warum Gunther Emmerlich auch als der "Vater des SIGNS OF FAME" bezeichnet werden kann, zeigt diese Geschichte.
Geburt des "Signs of Fame"
Bei der Aftershow Party zu der mdr-Fernsehsendung reifte bei Klaus Beer zwischen Häppchen und Sekt die Idee, Gunther Emmerlich, der am Nebentisch saß, zu bitten, ein Ortsschild seiner Heimatstadt DRESDEN für den Hofer Fernweh-Park zu spenden. Dieser war gerade drei Wochen alt und noch sehr, sehr dünn bestückt. Gerade 27 Pfähle, die meisten noch kahl, stakten damals an der Saale in den Himmel.
Schilder wie "Route 66", "Ogden", Hofs Partnerstadt, "Oberkotzau" ein Vorort von Hof mit witzigem Namen, mitgebracht von Bürgermeister Eberhard Siller, ein "Vorsicht Elch" aus Finnland, ein kleines Schild aus "Reit im Winkl" und "Hof bei Salzburg" (s. Entstehung), waren die ersten Schilder. So würde das Ortsschild der Großstadt Dresden dem Fernweh-Park sicher gut stehen...
Klaus Beer erinnert sich: "Als ich Gunther Emmerlich am Buffet ansprach und ihm die Idee des Fernweh-Parks erklärte, begriff dieser sofort. Sein erster Kommentar: "Ich liebe bunte Vögel. Sie werden aber verstehen, daß ich nicht ständig ein Ortsschild von Dresden mit mir herumtrage. Wenn Sie etwas besorgen, worauf ich unterschreiben kann, wäre das dann mein Gruß für Ihr Projekt."
Das ließ sich Klaus Beer nicht zweimal sagen. Improvisation, gelernt von vielen Reisen, war jetzt angesagt. Beer sprintete in die Halle, wo man bereits dabei war, die Kulissen der Fernsehsendung abzubauen. Doch das war nichts, das annähernd nach einem Schild aussah.
Beer: "Ich landete schließlich beim Chef des Kulissenbaus der mir etwas einigermaßen Brauchbares in die Hände drückte. Eine Tafel mit dem Logo des mdr."
Mit dem Schild unter dem Arm kehrte Klaus Beer zu Gunther Emmerlich zurück. "OK, damit kann ich mich neben Dresden auch identifizieren", sagte er. Als Beer dann noch um ein Foto bat, deutete Emmerlich auf Harald Juhnke, der mit unter den Künstlern saß. So ein hochkarätiger Star durfte natürlich nicht fehlen. HARALD JUHNKE wurde gefragt - und war sofort bereit mitzumachen.
GUNTHER EMMERLICH - der 1. Star im "Signs of Fame"
Plötzlich waren schon zwei große Stars im Hofer Fernweh-Park vertreten. Zwar mit einem etwas improvisiertem Schildergruß, aber immerhin. Klaus Beer: "Da L.A und Hollywood sowieso ‚mein Leben' sind, schoß mir plötzlich eine Idee durch den Kopf. Solch einen ‚Schilderwald' gibt es nicht mal in Europa, den ‚Walk of Fame' nur in HOLLYWOOD. Wie wäre es, wenn ich beides zusammenlege und damit den Besuchern des Hofer Fernweh-Parks eine Zusatzattraktion biete? Der ‚SIGNS OF FAME' war geboren - und Gunther Emmerlich darin der 1. Star.
Fast 5 Jahre später: 5. Juni 2004. Wieder ist Gunther Emmerlich zu Gast in Hof. Diesmal bei der ZDF-Sendung "Willkommen bei Carmen Nebel", die natürlich als Gastgeberin auch einen eigenen Schildergruß erhielt.
Da Emmerlich bis dato noch immer nicht mit einem persönlichen Star-Schild im Reigen der Promis glänzt ist endlich Gelegenheit, ihn anstelle des mdr-Logos mit einem extra für ihn angefertigten Grußschild in der Reihe der heute fast 100 Prominenten im "Signs of Fame" zu verewigen. "Genau, ich erinnere mich, das ist das Schild von damals, wo auch der Harald Juhnke mit dabei war", sagt Gunther Emmerlich, "Vater des "Signs of Fame", als ihn Klaus Beer zu seiner ersten Tafel führt.
Während Gunter Emmerlich vor seinem "Nostalgie-Schild" verharrt, präsentiert ihm Klaus Beer schon mal das "Star-Schild" mit seinem Namen und Konterfei.
Mit Freude signiert Gunther Emmerlich sein Schild, das ihn sichtlich zu gefallen scheint. Als ihn Klaus Beer bittet, nicht nur seinen Namen, sondern vielleicht auch noch einen persönlichen Spruch darauf zu schreiben, signiert Emmerlich: "Was Fernweh ist, weiß ich, habe es 40 Jahre üben müssen."
Vor dem Globus mit der Aufschrift "Give peace a chance" könnte sein Spruch nicht besser passen."
Fotoshooting wie in Hollywood. Totale, Closeups. Passanten bleiben stehen, bitten um Autogramme. Ein gerade den Fernwehpark besichtigendes Ehepaar aus Kanada fotografiert und filmt, was das Zeug hält.
Nun endlich ist auch er, der "Vater des ‚Signs of Fame', mit einem ansprechenden Schild im Reigen der prominenten Schilderspender vertreten. Shake Hands zur gelungenen Aufnahme.
Ein Foto von der gegenüberliegenden Straßenseite lässt die Vielfalt der Städtenamen und Schildergrüsse aus aller Welt erahnen.
Zu seiner Aufnahmen in den "Signs of Fame", bei der der Künstler auch für seine Erfolge im Genre Musik und TV-Entertainment geehrt wird, gehört auch die Aktion der Handprints, mit denen die Prominenten auch symbolisch die Hände heben für den Frieden in der Welt. Und da macht natürlich Gunter Emmerlich gerne mit. "Ich werde wohl die größten Hände von allen haben", meint er lachend. In unserer Bilderstory "Handabrücke" können Sie sehen, ob seine Befürchtungen zu Recht bestehen und seine Hände überhaupt in die Tonform passen...
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Nach der offiziellen Aktion dreht Gunther Emmerlich mit Klaus Beer noch eine Runde durch den "Schilderwald" und lauscht interessiert dieser und jener Geschichte, die sich um die Schilder ranken."
Stopp bei dem "Kulmbach-Malibu" Schild von Thomas Gottschalk. "Der war auch in meiner Sendung in Bamberg", sagt er. Gottschalk ist ja in Bamberg geboren und in Kulmbach aufgewachsen."
"Und das ist unsere neueste Errungenschaft", sagt Klaus Beer. "Das Grußschild von Hollywood-Regisseur Roland Emmerich, den wir auf der Weltpremiere zu seinem neuen Film "The Day After Tomorrow" in den "Signs of Fame" aufnahmen. Auf dem ROTEN TEPPICH, vor allen führenden Medienvertretern, die zu der Filmpremiere nach Berlin angereist waren. Wir haben das Schild über den Schildern von Los Angeles an den erst vor kurzen neu gesetzten Pfählen angebracht", erklärt Beer. Gunther Emmerlich betrachtet interessiert das Schild und meint dann trocken: "Emmerich ist gut, doch er hat einen entscheidenden Fehler". Klaus Beer schaut ihn fragend an. "Emmerlich: "Ihm fehlt das ‚l' im Namen...."
Bei der weiteren Führung durch die Schilderreihen ist auch Gelegenheit, den Künstler zu fragen, wohin er denn am liebsten verreisen würde, wenn er einmal ein halbes Jahr von TV und Bühne aussteigen wollte, was sein absolutes "Fernweh-Traumziel" sei. Was Gunther Emmerlich da antwortete, kann man in unserer Rubrik "Die Fernweh-Frage" nachlesen.
Zurück zum Auto, in dem Klaus Beer Gunther Emmerllich wieder zum Veranstaltungsort fährt. Klar, das auch er auf der Kühlerhaube unterschreiben soll. Doch dort ist kein Platz mehr. So eröffnet Gunther Emmerlich die Unterschriftsreihe am Kotflügel, wo bald andere Prominente folgen werden, die mit Klaus Beer im "Star-Mobil" unterwegs sind.
Samstag Abend: 20.15 Uhr. Primetime. Die Eurovisionssendung "Willkommen bei Carmen Nebel" wird vom ZDF und ORF vor einem Fünf Millionen Publikum ausgestrahlt. Carmen Nebel begrüßt dabei als Höhepunkt der Sendung GUNTHER EMMERLICH, der zusammen mit Paul Kuhn, Carry Sass und Ilja Richter - wie könnte es der Zufall anders wollen - eine Hommage an einen Mann in Lieder faßt, mit dem er auch in unserer Geschichte des Fernwehparks vertreten ist: HARALD JUHNKE, einer der größten deutschen TV-Entertainer, Musiker und Schauspieler, der leider nicht mehr auf der Bühne stehen kann und am 10. Juni seinen 75. Geburtstag feiert.
GUNTHER EMMERLICH besucht sein STAR-Schild
Zur Moderation eines TV-Weihnachtskonzerts in der St. Michaeliskirche weilte Gunther Emmerlich im Dezember 2007 wieder einmal in Hof und ließ es sich nicht nehmen, am anderen Tag einen Abstecher zum Fernwehpark zu machen, um sein Star-Schild zu besuchen, das am Tag der Ehrung vor gut zwei Jahren ja noch keinen offiziellen Platz gefunden hatte.
Gunther Emmerlich inspizierte ganz genau, an welchem Pfosten sein Star-Schild angebracht wurde und welche Stars seine "Nachbarn" sind. Und er ist sehr zufrieden, in welch toller Gesellschaft er sich da befindet, "thront" doch über ihm CARMEN NEBEL und darunter JOHANNES B. KERNER. Und rechts von ihm grüßen PAOLA und KURT FELIX.
Beim anschließenden Rundgang durch die Schilderreihen war er sehr erstaunt, welche Ausmaße der Fernwehpark in der Zwischenzeit angenommen hat und wieviele neue Ortsnamen und Stars im "Signs of Fame" dazugekommen sind.
Auch Passanten, die zufällig am Fernwehpark vorbeikamen, waren begeistert, Gunther Emmerlich persönlich anzutreffen und ihn einmal die Hand schütteln zu dürfen. Eine ältere Dame: "So ein Zufall. Wenn ich jetzt nicht am Fernwehpark vorbeigelaufen wäre, hätte ich Sie nicht angetroffen, ich wollte Sie schon immer einmal kennenlernen, das ist heuer mein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk ."