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Die Fernweh-Frage

WAS VERBINDEN SIE MIT DEM BEGRIFF "FERNWEH"?

WOLGANG FIEREK - Schauspieler / Sänger

Wolfgang Fierek

Nach der Signierung seines Star-Schildes, und seinen "Handabdrücken in Ton", mit dem der sympathische Schauspieler, Sänger und Allround Talent WOLFGANG FIEREK in den "Signs of Fame" aufgenommen wurde, stellte ihm Klaus Beer natürlich auch die "FERNWEH-FRAGE": Wohin würden Sie gerne reisen, wenn Sie einmal für ein halbes Jahr aussteigen wollten -oder was wäre Ihr absoluter "Fernweh-Traum?" Eine Frage, auf die man eigentlich, ohne sie gestellt haben zu müssen, in diesem Fall eigentlich schon die Antwort weiß. Oder hat man sich doch geirrt und es gibt doch noch ein anderes, geheimes "FERNWEH" neben AMERIKA, über das sich Wolfgang Fierek noch nicht öffentlich geoutet hat ?

Die Cafeteria im oberen Bereich von Wolfgang Fiereks Harley-Davidson Shops in München. Nach der erfolgten Star-Schild Signierung und den Handprints mit Fotoshooting alá Hollywood unter chromblitzenden Harleys hat Wolfgang Fierek die Fernwehpark Crew zu Kaffee und Gebäck eingeladen. Man sitzt wie in einem American DINER auf hohen Hockern mit dem Logo von Harley Davidson, an den Wänden hängen viele Bilder von Amerikatouren, meist natürlich immer mit der Harley. Wolfgang Fierek mit Maschine vor den großen Saquaro Kakteen bei Tusan, vor Juan Delgadillos Snow Cap in Seligman/Arizona, bei einem der vielen Bikertreffen inmitten tausender von blinkenden Stahlrössern, auf einsamer Straße, die schnurgerade in die markante Filmkulisse des Monument Valley führt...

Djamila Fierek blättert in Klaus Beer Bildband Route 66, den Wolfgang schon bei der Ankunft ausgiebig studiert hat. Man erzählt von Scottsdale, der zweiten Heimat der Fiereks in Arizona, von der Old 66 natürlich, von Amerika einfach. Wolfgang und seine bezaubernde Gattin haben schon so viel gesehen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, haben dort eben ihre zweite Heimat. "Fahren Sie als Beifahrer auf seiner Maschine mit oder mit einer eigenen?" fragt Klaus Djamila. "Nein, ich fahre immer mit meiner eigenen", sagt sie, "das ist viel bequemer".

Jetzt ist auch Gelegenheit, Wolfgang Fierek nach seinem Lieblings-Reiseland zu fragen. Was dabei rauskommt, kann sich Klaus schon denken, aber was verbindet der große Amerikafan vielleicht doch noch mit Fernweh, vielleicht auch andere Länder? "Amerika natürlich" sagt er und nippt an seinem Kaffee. "Indien oder anderes interessiert mich wenig". "Und was ist für Sie das Schönste in Amerika, das vielleicht eindrucksvollste Erlebnis bislang gewesen?"

Klaus Beer ist gespannt und denkt an Spektakuläres, was ihm auf 20 USA-Touren und auch als Reiseleiter für Film-u. Fotoreisen bislang vielleicht verwehrt geblieben ist. Doch als er jetzt die Antwort hört, ist er doch erstaunt. Wolfgang sagt: "Die Black Hills. Wenn man von der Wüste, von der Weite der Prärie nach South Dakota kommt, und sich dann am Horizont die schwarzen Berge abzeichnen, das ist für mich sehr beeindruckend gewesen".

Natürlich kennt auch Klaus Beer diese Gegend. "wir haben dort gefilmt im Custer State Park für BEST OF THE WEST und nach Mount Rushmore natürlich auch bei der Skulptur von CRAZY HORSE, die als Gegenstück zu den vier Präsidentenköpfen seit vielen Jahren aus einem Berg in den Black Hills gemeißelt wird."

Noch lange könnte man sich über Amerika unterhalten. Doch über 300 Kilometer zurück nach Hof müssen noch unter die Räder genommen werden.

Die Fernwehpark Crew verabschiedet sich herzlich von Wolfgang und Djamila Fierek.

Wolfgang Fierek

Eine Begegnung und ein Erlebnis, das Amerikafan Klaus Beer so schnell nicht vergessen wird. Nachdem er Star-Schild und Handabdrücke ins Star-Mobil gebracht hat, sieht sich Klaus natürlich noch im Geschäft um. Er kann sich nicht losreisen. Obwohl Klaus nie Gelegenheit hatte, den Motorradführerschein zu machen, bekommt er beim Anblick einer Harley immer glänzende Augen. Besonders in Amerika, bei den Biker-Treffs in Outman/Arizona, in Laughlin/Nevada oder im Mekka der Harley-Fahrer, in STURGIS. Und hier in München stehen jetzt so viele der blitzenden Stahlrösser herum, mit so viel Amerika-Feeling in Aufmachung und Dekor, das es eine wahre Freude ist.

Dabei fällt Klaus am Büchertisch auch Fiereks Buch auf, in dem er seinen schweren Motorradunfall beschreibt, das Trauma seines Lebens verarbeitet.

Zurück in Hof, beginnt Klaus noch in der Nacht zu lesen. Und das er, der aus Zeitgründen seit über 30 Jahren kein Buch mehr richtig in die Hand genommen hat. Und kann nicht mehr aufhören. Bis weit nach Mitternacht erfährt Klaus die Geschichte, die ganz persönliche Geschichte von Wolfgangs Fiereks Schicksalschlag.

Wolfgang Fierek Wolfgang Fierek

Auf dem Nachttisch liegt nun immer griffbereit, zum Weiterlesen sein Buch, das den Titel "Mit der Harley an der Himmelspforte" trägt, "der Unfall, der mein Leben veränderte..."

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