Die Fernweh-Frage
WAS VERBINDEN SIE MIT DEM BEGRIFF "FERNWEH"?
GRIT BOETTCHER - "Schauspielerin"
Nach der Signierung ihres Star-Schildes, und ihren "Handabdrücken in Ton", denen GRIT BOETTCHER in den "Signs of Fame" aufgenommen wurde, stellt ihr Klaus Beer natürlich auch die "FERNWEH-FRAGE": Wohin würden Sie gerne reisen, wenn Sie einmal für ein halbes Jahr aussteigen wollten -oder was wäre Ihr absoluter "Fernweh-Traum?"
Zu Gast in GRIT BOETTCHERS Haus in Ismaning bei München. Nachdem ihre Aufnahme in den "Signs of Fame" vollzogen ist, bittet die sympathische Schauspielerin die Fernwehpark Crew zu Kaffee und Kuchen.
Es ist ungemein gemütlich im Hause von Grit Boettcher. Auf einem Sims über dem großen Kamin drängen sich dicht an dicht Andenken aus aller Herren Länder. Kulturelle Gegenstände, Figürchen, Schnitzereien, Buddhastatuen und Donnerkeil, aber auch viele Kruzifixe, ein kulturelles, auch religiöses Sammelsurium aus fremden, exotischen Ländern. An den Wänden Bilder, darunter auch ein Mandala.
Klaus Beer, der seit drei Jahrzehnten selbst mit der Film-und Fotokamera die Welt bereist, bekommt glänzende Augen bei all den Reisemitbringsel. Jetzt ist die beste Gelegenheit, Grit Boettcher nach Ihrem Lieblingsreiseland oder ganz pesönlichem Fernweh zu fragen.
Grit Boettcher nippt am Kaffee, setzt sich in die weichen Kissen zurück und sagt: "Also früher machte ich mir nichts aus Reisen, erst in den letzten Jahren habe meine Reiselust entdeckt. Ich war ja mit dem Traumschiff schon in der Südsee, in Shanghai, Sie haben ja in dem Raum, wo wir die Handabdrücke machten, das Bild von Guillin gesehen. Ich bin ein Chinafan, aber es ist anders. Warten Sie mal...."
"Wenn ich ein Tier sein wollte, wäre ich gerne ein Elefant, aber jetzt lieber ein Kamel". Klaus ist etwas irritiert und fragt nach dem Warum? "Weil ein Elefant Kraft und Stärke hat, das Kamel aber ein Überlebenskünstler ist und Durststrecken meistert". Tristan, Grit Boettchers Sohn ist mit in geselliger Runde und schaut seine Mutter fragend an. "Und was hat das jetzt mit der Fernweh-Frage zu tun? "Nun ja", sagt sie, "ich meine, ich habe meine Meinung geändert. Früher war ich verrückt auf China, dann war ich Chile Fan und jetzt pendelte sich meine Reiselust, mein Fernweh wenn man so will, wieder bei China ein..."
Nun wissen wir's, und natürlich Asien allgemein. Denn neben den wunderschönen Reisemitbringsel im Wohnzimmer steht auch im Bad ein großer, schwarzer Buddha und in ihrem Schlafzimmer zieren pailettenbestickte Zierteppiche mit Elefanten und thailändischen Motiven die Wand hinter dem Himmelbett mit dem Baldachin. Denn auch in ihr Schlafzimmer läßt Grit Boettcher ihre Gäste kurz blicken.
Das Aufbrechen aus der "Fernweh-Wohnung" fällt schwer. Der Abschied von der sympathischen Schauspielerin ebenso. "Die Crew des Traumschiffs fehlt auch noch im Signs of Fame", fällt Klaus Beer noch ein. Den Siegfried Rauch habe ich übrigens schon mal bei Carolin Reiber kennengelernt, war dort Studiogast, doch da hatte ich für den Traumschiff-Kapitän kein Schild dabei. "Ich kenne den Wolfgang Rademann gut" wirft Grit Boettcher ein, "vielleicht ist da was zu machen..."