„Drück nicht gleich in jeden Zement...“
WENCKE MYHRE ist seit vielen Jahrzehnten einer der grössten Showstars Skandinaviens und zählt zu den wenigen norwegischen Künstlern, die es geschafft haben, auch das mitteleuropäische Publikum zu begeistern. Und das von Anfang ihrer Karriere an bis heute. Ihre Beliebtheit ist ungebrochen, ja sie gewinnt sogar immer wieder neue Fans dazu. Denn die quirlige Sängerin ist ein Allroundtalent. Sie ist auch Entertainerin, Komikerin, Showmasterin und Musical Star.
1966 belegte die Sängerin aus dem hohen Norden den ersten Platz bei den Deutschen Schlagerfestspielen in Baden-Baden mit dem dem Titel
"Beiß nicht gleich in jeden Apfel". Damit begann eine erfolgreiche Karriere in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da Fernwehpark Initiator Klaus Beer seit Jugendjahren sein Herz an diese quirlige Sängerin verloren hat war es sozusagen ein Muss,
sie von Anfang an im „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts Fernwehpark zu verewigen.
Im Jahre 2000 mit ihrem Heimatortschild QYER und jetzt, neun Jahre später, endlich auch mit einem ihrem Erfolg gebührenden
STAR-SCHILD, nach dessen Signierung die Aktion der Handabdrücke alá HOLLYWOOD folgt.
Denn die gab es damals auch noch nicht.
Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten.“ Wencke spreizt dazu schon mal die Finger ihrer Hand.
„Und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in den Ton. Und mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken“, erklärt Klaus weiter.
Vorsichtig legt Wencke ihre Hand auf den kalten Ton. Zuerst konnte sie mit dem Wort „Ton“ nicht viel anfangen und verband das Ganze mit „Musik, Radio“. Klar, der Ton macht die Musik und das gleiche Wort steht auch für die erdene Masse. Deutsche Sprache, schwere Sprache.
„Beiß nicht gleich in jeden Apfel – und drück nicht gleich jede Hand in irgendeinen Zement“, könnte man schlußfolgern. Doch hier ist die Sorge unbegründet, daß die Künstlerin mit einem Betonklotz an der Hand auf die Bühne muß. Denn das ist kein Zement, sondern Spezialton, der vom Hofer Töpferladen nach Geheimrezeptur extra für die Star-Handabdrücke entwickelt wurde. Also ruhig rein mit der Hand in die graue Masse.
„Und einen Blick in die Kamera“, bittet der Fotograf.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, erklärt Klaus Beer weiter. Doch da der Ton vom Transport noch kalt ist, ist es heute nicht ganz so einfach. Wencke muß schon tüchtig Kraft ausüben, daß die Finger gute Abdrücke hinterlassen.
Das Fotoshooting ist im vollen Gang.Patrick Lindner kommt wieder mal vorbei, guckt mit zu und macht sich so seine Gedanken, denn nach Wencke ist auch er an der Reihe...
Prüfender Blick. Na, ist der Abdruck gut geworden?
Und dann das Ganze umgekehrt mit der anderen Hand.
Wenn Wencke lacht, schmilzt selbst der Schnee. Es gibt wohl niemand, der sich dem Charme der quirligen Norwegerin entziehen kann.
Wencke übt schon mal für das „Friedenszeichen“. „Yes, we can !“
Nachdem sich nun beide Hände wunderschön im Ton abzeichnen, folgt die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit ihren Handprints werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Klar, daß da auch die sympathische Norwegerin gerne mitmacht.
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden.
Dazu ritzt Wencke ihren Namenszug langsam in die graue Masse.
Eine Aufnahme, die die ganze Palette der Ehrung und Friedensaktion zeigt: „Gruppenbild“ mit Star-Schild, Handabdrücken und der süssen Wencke. Und Klaus darf auch mit drauf...
Und so sehen die Handprints alá HOLLYWOOD des Wirbelwinds und Energiebündels aus Norwegen aus.
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Zu sehen sein sollen sie einmal im „Fernweh Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Und wenn Wencke Myhre dann wieder mal in Hof ist, wird sie zum dann 4. Treffen natürlich in das Star-Museum eingeladen, um dort ihre Handprints unter Glas alá Hollywood zu bestaunen.