Gourmet-Zauberhände in Ton
ALFONS SCHUHBECK ist der "Vater" aller Kochsendungen.
Und er ist Bestseller-Autor. Neben über 20 Koch- und Rezeptbüchern wurden zwei seiner Bücher zu Bestsellern. Im Fernsehen ist er regelmäßig in der BR Sendung "Schuhbecks" oder "Küchenschlacht" und anderen Kochsendungen, sowie Talk- und TV-Shows zu sehen und in München hat er sich ein wahres "Schuhbecks Feinschmeckerimperium" am Platzl aufgebaut. So ist Alfons Schuhbeck weit mehr als nur "Koch". Er ist Autor, Fernseh-Moderator, Gastwirt und Großunternehmer.
Film- und Gourmetstadt München – Alfons Schuhbeck mittendrin
Das weltberühmte „Platzl“: An ihm liegt nicht nur das Hofbräuhaus, sondern auch das „Schuhbeck-Imperium“ mit dem ORLANDO, den "Südtiroler Stuben" und Schuhbecks "Gewürzläden".
Handprints alá Hollywood
Nach zwei verschiedenen Treffen – einmal am Fernwehpark selbst, wo Schuhbeck in Improvisation eines Schildes einen Teller signierte und seiner offiziellen STAR-SCHILD Signierung erfolgt heute, im dritten Anlauf, die Aktion der Handabdrücke alá Hollywood in Schuhbecks "ORLANDO".
Doch bevor es soweit ist, überreicht ihm Klaus Beer das neue Jubiläumsprospekt, in dem Alfons Schuhbeck natürlich auch mit abgebildet ist.
Dabei verweist Klaus auf die darin über 300 abgebildeten Prominenten, die mithelfen, mit ihrer Verewigung im „Signs of Fame“ die Friedensidee des Fernwehparks um die ganze Welt zu tragen. Alfons Schuhbeck sagt: „Die vielen Stars, was soll ich da denn mit dabei?“. Klaus Beer: „Na, Sie sind doch auch einer?“ – und weist auf den letzten, ebenfalls vor kurzem in München aufgenommenen Weltstar KEVIN COSTNER. Schuhbeck: „Für den habe ich auch schon gekocht“, und ist mit Klaus Beer einer Meinung: „Ein toller Typ“.
Wie immer erklärt Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen – und demonstriert es entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift muß dazwischen auch noch Platz finden.“
Und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in die graue Masse...
Da das Ganze Alfons Schuhbeck doch zu langsam geht sagt er: „Komm, drück doch mal mit drauf...“
Und Klaus drückt. Und ist das schon gewohnt, hat er doch schon bei vielen Stars mitgeholfen, daß sich deren Finger tief in dem Spezialton versenken, den der Hofer Töpferladen speziell für die Star-Handprints nach Geheimrezept entwickelt hat, das fast wie ein spezielles Kochrezept, eben „geheim“ gehalten wird.
„Und Action“. Auf Zuruf von Alfons Schuhbeck drückt Klaus Beer nun mit voller Kraft zu.
Und das Ganze dann auch umgekehrt mit der anderen Hand.
Das Fotoshooting im Restaurant ORLANDO ist in vollem Gange. Doch die anwesenden Kellner wundert langsam nichts mehr, sind doch immer irgendwelche Fotolinsen und Filmkameras auf ihren Chef gerichtet.
Was folgt, ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Symbol für den Star-Koch – ein Löffel
Dann hat Klaus Beer eine spontane Idee. Was wären die Hände des Starkochs ohne entprechendes Handwerkszeug? In diesem Fall ein Löffel. Wie bei Schriftsteller Matthias Politicky ein Kugelschreiber oder bei Fußballer Philipp Lahm ein Fußballschuh mit zum Einsatz kam, so muß bei Alfons Schuhbeck ein Kochlöffel mit in den Ton. Und da auf die Schnelle keiner zur Hand ist, läßt sich Klaus von einem Kellner einfach einen großen Suppenlöffel geben.
Und ab damit in den Ton -zwischen seinen beiden Handprints wird nun auch der Löffel eingedrückt.
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden. Dazu ritzt der Starkoch sein ganz besonderes, unverkennbares Autogramm in den Ton, das schon auf dem Teller, auf dem Star-Schild und auf dem Fernwehpark Star-Mobil verewigt wurde.
Und so sehen die Handabdrücke von Alfons Schuhbeck - mit Löffel - aus.
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handprints vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Zu sehen sein werden sie einmal im geplanten „FERNWEH Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks errichtet werden soll. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, durch dessen Licht/Schattenwirkung die Reliefs der Handabdrücke noch deutlicher zum Vorschein kommen.
Fotos: Hartmut Böhringer