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Out of Africa

Hellmut Lotti - Ein Allround-Sänger

Nachdem HELMUT LOTTI sein STAR-SCHILD signiert hat, verabschiedet sich Fernwehpark Initiator Klaus Beer und seine Gattin Erika, die heute in Dresden zu der Ehrung des sympathischen belgischen Sängers mit dabei ist, für 15 Minuten. Vor der Stargarderobe stehen Bottich und Zement, der noch angerichtet werden muß.

Wie man sieht, wurde Helmut Lotti noch zu der Ära geehrt, als der Fernwehpark noch ganz jung war und die Idee, die Stars neben ihren Grußschildern auch mit Handabdrücken alá Hollywood zu verewigen, noch in den Kinderschuhen steckte. Es gab damals noch keinen geschmeidigen TON, sondern es wurde kurz vor der Handprint Aktion echter BETON angemischt. Eine anstrengende, für Klaus Beer sogar nervenaufreibende Geschichte und für den Star selbst eine recht schmuddelige Angelegenheit.

Aufregend für Beer, da das Mischverhältnis stimmen mußte. Entweder der Ton war zu fest, dann hatten die Stars Mühe, mit ihren Fingern in die Masse einzudringen, oder er war zu "labberig", so daß die Gefahr bestand, daß die Abdrücke auf der Rückfahrt im Auto wieder "zerrüttelt" wurden.

Auch fehlte der Hocker, auf dem die Tonform bei späteren Aktionen abgestellt wurde und die Stellage, auf die man das signierte Star-Schild plazierte, um es bei den Fotoaufnahmen immer mit im Hintergrund zu haben. Helmut Lotti ist also echt gefordert, da man bei ihm auch keinen Stuhl oder Tisch verwendete sondern die Tonform einfach auf den Teppichboden des Hotels stellte. Doch zurück zu der Aktion, back to the roots sozusagen.

Als der Zement glattgestrichen ist, bringen wir die Form zurück in seine Garderobe.

Helmut Lotti zieht die Anzugjacke aus und krempelt die Hemdsärmel hoch. „Wie ist das mit dem Ring?“ Helmut wirft seiner Frau einen fragenden Blick zu. Man beschließt, den Ehering anzubehalten. Jetzt kann’s losgehen. Manager Omer Denies und Carol Jane schauen interessiert zu. „So, jetzt rein“, animiere ich ihn, „und bitte noch etwas die Finger abspreizen - und hier noch etwas Platz lassen für das Messingschild mit dem Namen“.

"Wie lange muß ich die Hände da drin behalten" fragt Helmut Lotti. "Noch zwei, dreimal kräftig reindrücken" entgegne ich. Helmut Lotti stemmt sich mit aller Kraft in den Beton.

Es ist geschafft! Und Spass scheint es auch zu machen. Als letztendlich das Messingschild mit seinem Namen zwischen seinen beiden Handabdrücke in den Beton gesetzt wird, strahlt der sympathische Sänger über das ganze Gesicht. Doch wohin jetzt mit dem noch nassen Abdrücken? Ein Rütteln, und die Formen zerfließen wieder. „Stellt die Schale unter das Klavier, da kommt niemand ran. Auch das Schild könnt Ihr einstweilen in meiner Garderobe lassen. Holt es einfach nach dem Konzert ab.“

Bleibt anzumerken, daß auch die Pose des Friedenszeichen im Fotoshooting von damals fehlte, also die Geste, mit der die Stars mit dem Heben ihrer Hände hinter ihren sich abzeichneten Abdrücken ein öffentliches Zeichen für den Frieden in de Welt setzen. Sie wußten zwar, um was es ging, doch die perfekte optische Umsetzung dazu hat sich erst nach und nach entwickelt.

Es ist nicht mehr lange bis zum Auftritt. „Alles Gute, viel Erfolg“, wünschen wir. Helmut Lotti hat den schwierigsten Part noch vor sich. Doch wir können entspannen und das Konzert genießen: Helmut Lotti ist zusammen mit seinem Schild und seinen Handabdrücken in Beton im SIGNS OF FAME des Hofer Fernweh-Parks aufgenommen!

Star-Handabdrücke der ersten Stunde

Echt Unikat und museal: Die Star-Handabdrücke, die in den Anfängen des "Signs of Fame" noch mit Zement angefertigt wurden.

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