Heiner Lauterbach: "Filmhände" in Ton
Seit den 80er Jahren ist HEINER LAUTERBACH aus der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken und zählt zu den renommiertesten deutschen Schauspielern.
Freitag, 4. Juli 2008. Ein warmer Sommertag am Starnberger See. Obwohl heute am weißblauen bayerischen Himmel die Wolken überwiegen, glitzern die Wellen des Sees leicht im Wind. Soeben ist auf Terrasse des Privathauses von Heiner Lauterbach die Signierung seines STAR-Schildes über die Bühne gegangen. Nun folgen die Handabdrücke in Ton.
Wie bei jeder Aufnahme in den Signs of Fame erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen.
"Zuerst beide Hände knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, und dann am besten mit der linken Hand einfach hinein in die graue Masse..."
"Und dann mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst in den Ton", erklärt Klaus Beer.
"Und zwischendurch immer mal einen Blick in die Kamera", bittet der Fernwehpark Fotograf Ralph. Das Fotoshooting ist in vollem Gange.
Mit voller Kraft drückt der Schauspieler seine Hand in den Ton.
Wunderschön zeichnet sich die linke Hand im Ton ab. Nun ist die andere Hand an der Reihe.
Das Werk ist vollbracht. Beide Hände sind "drin".
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden.
Dazu ritzt der Schauspieler seinen Namenszug in die graue Masse.
Es folgt die wichtigste Pose: Das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken alá HOLLYWOOD werden die Stars und Prominenten nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit symbolisch auch die Hände für den Frieden in der Welt. Und da macht der beliebte Schauspieler natürlich gerne mit.
Und so sehen die Handabdrücke von Heiner Lauterbach aus.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer hofft, dass Heiner Lauterbach die Aktion auch etwas Spaß und Freude bereitet hat, unterstützt er doch neben seiner Ehrung noch eine gute Sache. Neben der eigenen. Denn Heiner und Viktoria Lauterbach machen sich privat stark für misshandelte Kinder. Dazu kann der Fernwehpark nur sagen: "Vielen Dank liebe Familie Lauterbach". Schon allein deshalb wäre ihm eine Aufnahme in den "Signs of Fame" gewiss, passt doch dieses Engagement bestens zur GLOBALEN BEDEUTUNG des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt, in dem es auch um die Achtung der Menschen, und sollen sie noch so verschieden sein, geht.
Und vielleicht ist auch eines Tages Schauspielkollegin Veronika Ferres im "Signs of Fame" vertreten, die sich ja mit "Power Child" ebenfalls stark macht für die Kleinsten unserer Gesellschaft.
Sind sie nicht schön geworden? Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handprints vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Zu sehen sein werden sie einmal im "Fernweh-Star-Museum", das gegenüber des Fernwehpark geplant ist. Denn im Gegensatz zu den wetterfesten Schildern können die zerbrechlichen Tontafeln natürlich nicht Wind und Wetter ausgesetzt werden.