Der Mann mit der Mundharmonika: mit Handprints für den Frieden in der Welt
MICHAEL HIRTE ging mit dem Spiel auf der Mundharmonika 2008 als Sieger aus der zweiten Staffel der Castingshow „Das Supertalent“ von Dieter Bohlen hervor.
Seitdem verzaubert der Künstler, der sozusagen von „ganz unten“ den Aufstieg in die Sonnenseite des Lebens erklomm, die Herzen von Millionen, die ihm wie keinen anderen diese einzigartige Karriere ebenfalls von Herzen gönnen.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Michael Hirte in Chemnitz, wo er vor seinem Auftritt in die „Signs of Fame“ des Hofer Fernwehparks aufgenommen wurde. Nach der Signierung seines STAR-SCHILDES erfolgt die Aktion der Handabdrücke alá HOLLYWOOD.
Wie bei jeder Star-Handprint Aktion erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen und Michael legt seine Hände schon mal entsprechend auf die graue Masse: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift muß zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.
Michael steht auf, denn so kann er mehr Druck auf seine Hände ausüben. Damit jedoch das signierte Star-Schild im Hintergrund sichtbar bleibt bittet Klaus Beer die Künstler immer in die Hocke. Denn wer schöne Bilder will, muß eben auch ein bischen „leiden“.
Doch ganz so anstrengend wird das Ganze nicht werden, haben sich doch auch schon viele zarte Frauenhände in so einer grauen Masse verewigt. Und es wird zudem auch nicht mehr mit echtem Zement gearbeitet, wie das ganz am Anfang der Star-Handabdrücke war... Eine immer sehr nervige und zudem für den Star oft schmutzige Angelegenheit. Denn wurden zum Beispiel die Künstler auch nur ein paar Minuten aufgehalten, zog der Zement schon so stark an, daß die Promis Mühe hatten, überhaupt noch hineinzukommen. War dagegen die Mischung zu locker konnte es passieren, daß die wertvollen Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder „zerrüttelten“. Mit dieser Spezialmischung des Hofer Töpferladens aber bleibt die Masse bei entsprechender Lagerung gut zwei Tage verformbar – und man braucht nur ein Handtuch, um die Hände von den kaum sichtbaren Rückständen zu säubern.
Was folgt, ist ein Fotoshooting looks like Hollywood, denn Klaus Beer hat für die Star-Bilderstory über die Aufnahme in die „Signs of Fame“ gewisse Posen im Hinterkopf, die nun abgearbeitet werden müssen. Fernwehpark Star-Fotograf Ralf Standke ist nach über 300 Stars bestens gebrieft und kennt natürlich auch alle Bilder, die Klaus für seine Geschichte braucht...
Und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in den Ton. „Und mit der rechten Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber fest eindrücken“, erklärt Klaus weiter – und Michael legt los.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, animiert Klaus, denn am Anfang hat es oft den Eindruck, daß es recht mühsam ist, in den Ton einzudringen.
Damit sich die Konturen der Hände auch wirklich schön abzeichnen, kommt jetzt auch die Faust mit ins Spiel...
Und dann das Ganze umgekehrt mit der anderen Hand. Die Linke zeichnet sich bereits wunderschön in dem Ton ab.
Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken alá Hollywood werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Und da macht Michael Hirte natürlich gerne mit, liegt ihm doch als bekennender Christ der Frieden in der Welt sehr am Herzen.
Klaus Beer: „Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 40 Jahre Reisen mit der Kamera um die Welt weiß ich, wie wunderschön unser blauer Planet Erde ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Deshalb steht der Fernwehpark, bewußt eröffnet an einem magischen Datum – am 09. November 1999, zehn Jahre nach dem Fallen der Mauer – als Zeichen für GRENZENLOSE FREIHEIT und für den FRIEDEN in der Welt.
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt Michael Hirte seinen Namenszug in den Ton.
Und so sehen die Handabdrücke des „Mannes mit der Mundharmonika“ aus.
Zu sehen sein werden sie einmal im „Fernweh Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks errichtet werden soll. Denn die zerbrechlichen Tontafeln können natürlich nicht wie die Schilder aus Stahlblech Wind und Wetter ausgesetzt werden. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, damit durch die Licht-Schattenwirkung die Reliefs der Hände noch deutlicher zum Vorschein kommen.
Bevor Michael Hirte nun endgültig zum Soundcheck auf die Bühne muß, gibt es noch ein Erinnerungsfoto mit Star-Agentin Waltraud Raubold, die das Treffen mit Michael arrangiert hat und dem „Fernwehpark Maskottchen“ Celine.
Michael Hirte spielt am Abend übrigens mit einem Weltstar, den er mit seiner Mundharmonika am Flügel begleitet, mit dem „Weltstar am Piano“, Richard Clayderman, der heute ebenfalls Einzug in die „Signs of Fame“ nahm.
Fotos: rst-photographie Ralf Standke Webmaster: Jörg Platenik