HOLLYWOOD-Feeling unter chromblitzenden Harleys
Er brillierte 1983 in Helmut Dietls "Monaco Franze", danach in "Zwei Münchner in Hamburg", "Ein Bayer auf Rügen" oder spielte den Tierarzt Dr. Engel in der gleichnamigen Fernsehserie. Auch als Sänger war er erfolgreich: "Resi, i hol di mit'm Traktor ab" war einer seiner großen Hits.
Auch nahm er in einer TV-Sendung die Zuschauer "on the road" mit in die USA. Das kam nicht von ungefähr. Denn WOLFGANG Fierek ist begeisterter Harley-Fahrer und bekennender Amerikafan.
So fand seine Aufnahme in den "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks auch in einem Rahmen statt, wie er passender nicht hätte sein können. Nämlich inmitten der Kulisse von chromblitzenden Harleys, in Wolfgang Fiereks Harley-Davidson Shop in München.
Nach der Signierung seines Star-Schildes STAR-Schildes ist "HOLLYWOOD" angesagt. Während Klaus Beer im Hintergrund das signierte Star-Schild auf einer Stellage plaziert, um es beim Fotoshooting immer mit im Bild zu haben, legt Wolfgang Fierek schon mal die Abstände seiner Hände über der Tonform fest.
Wie immer erklärt Klaus Beer dann was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen. "Zuerst beide Hände knapp über der Oberfläche mit gespreizten Fingern plazieren - wie es Wolfgang Fierek ja schon getan hat - um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten..."
"... und dann einfach hinein in den Ton, am besten mit der linken Hand zuerst".
Wolfgang Fierek strahlt. Ist das nicht ein bischen wie HOLLYWOOD?
Jeder, der schon mal in Los Angeles war, hat auch die Handabdrücke der Stars vor dem Man's Chinese Theater am Hollywood Boulevard besucht. Direkt am "Walk of Fame". Die Welt von Klaus Beer. Klaus: "Ich bin hollywoodverrückt, ich gebe es offen zu. Darum habe ich auch so etwas Ähnliches in den Fernwehpark gebracht. Dieses Feeling, über die Star-Stern zu laufen, dann der Blick hinauf zum Mt. Lee mit den HOLLYWOOD Zeichen hoch über L.A., die hohen Palmen dazu, die Villen der Stars auf den umliegenden Hügeln, die Bananenstauden in den Vorgärten mit den riesigen Swimmingpools, blühende Bougainvillea- und Oleanderbüsche wohin man schaut, das ist L.A - I love it"... Bei Wolfgang Fierek kann Klaus Beer seiner Amerika-Verfallenheit so richtig freien Lauf lassen...
"Ok, zurück zur Arbeit", sagt Klaus Beer schmunzelnd, "Schluß jetzt mal mit der Amerika-Schwärmerei. Am besten nun mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken..."
"... wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat merkt man, wie fast von selbst sich die Finger in die Spezialtonmasse versenken, die der Hofer Töpferladen nach einem Geheimrezept für die Star-Handprints entwickelt hat."
Von HOLLYWOOD zur "einsamsten Straße" Amerikas
Zwei, die sich auf Anhieb verstehen. Klaus Beers Traum. Einmal mit Wolfgang Fierek in Amerika unterwegs sein, in einer Gegend, die er vielleicht noch nicht kennt. Klaus Beer hat da einen Geheimtipp auf Lager, den Highway 50, von OCEAN CITY Maryland to SAN FRANCISO Californien. Quer durch die USA, vom Atlantik zum Pazifik, durch 12 US-Bundesstaaten, from sea to shining sea - dem Traum vieler Amerikafreunde, die den amerikanischen Kontinent einmal von Ost nach West durchqueren wollen. Nirgends kann man das besser als auf diesem Highway.
Klaus Beeer hat darüber ein Buch geschrieben und einen Film gedreht. Titel: "That's America" - denn diese Straße zeigt das echte, das unbekannte Amerika. Klaus: "Während die Route 66 einfach Kult ist, lebt man am Highway 50 noch, aber abseits jeglichen Tourismus. Es ist, als tauche man ein in eine andere Welt, als ginge man auf Zeitreise, vierzig, ja fünfzig Jahre zurück..." Uriger kann man Amerika heute nicht mehr erleben. Wenn man in den USA schon alles gesehen hat und einfach abseits von Tourismus, Glitzer und Glamour, back to the roots sozusagen, das echte, ursprüngliche Amerika erleben will, muß man den Highway 50 fahren, der auch "The loneliest Road of America" - die "einsamste Straße Amerikas", genannt wird."
Ein Handabdruck zeichnet sich schon recht deutlich im Ton ab, jetzt ist die andere Hand an der Reihe.
Klaus hat gut entschieden, für das Foto-Shooting nicht die zuerst angedachte Cafeteria im Obergeschoß des Harley Davidson Shops zu wählen, sondern den Ausstellungsraum der Harleys selbst, um die chrom- und lackglänzenden Maschinen in die Bilder mit einzubeziehen.
Wie schon bei der Fotostory der Starschild-Signierung erwähnt, bringt die Kameraenstellung von 800 ASA plus Blitzzuschaltung die Atmosphäre von Wolfgang Fiereks supertollen Harley-Shop so richtig zur Geltung.
Was so ein echter Biker ist, zu dem gehört auch das richtige Outit.
Und nun die wichtige Pose, das Heben der Hände nach dem Toneindruck, mit den noch weiß angehauchten Handflächen. Denn mit den Handabdrücken werden die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern setzen damit auch ein Zeichen für den Frieden in der Welt, die Globale Bedeutung des multikulturellen und völkververbindenden Projekts Fernwehpark.
Nun müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Und Wolfgang Fierek wäre ein Mann vieler Ideen, würde ihm dazu nicht auch noch ein cooler Spruch einfallen: "Leave only prints", kratzt er zu seiner Unterschrift noch in den Ton.
Hartmut Böhringer, unser heutige Fernwehpark Star-Fotograf, guckt ihm dabei auch gerne mal über die Schulter.
HOLLYWOOD greets HARLEYS, könnte man dieses Bild betiteln.
Super sind sie geworden...
... die Handabdrücke von Wolfgang Fierek.
Nach ein paar Tagen Lufttrocknen werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt und sollen dann eingerahmt und unter Glas im gegenüber des Fernwehparks geplanten FERNWEH Museum DINER Star-Cafe ausgestellt werden, in dem ähnlich den Hard Rock Cafes in der Welt, u.a. persönliche Gegenstände von Stars das Ambiente des Projekts bereichern, das back to the Fifties des alten Amerika führen soll.