Hände heben für den Frieden in der Welt
Interessiert von der Globalen Bedeutung des Hofer Fernwehparks "Signs of Fame", der Jahr für Jahr seines Bestehens immer größere internationale Beachtung erfuhr, besuchte der Ex-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und früherer "Superminister" unter der Ära Gerhard Schröder den Hofer Fernwehpark, um sich vor Ort über das mulitikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt zu informieren. Nach der Signierung seines Schildergrußes folgt die Aktion der Handabdrücke in Ton.
Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer als erstes was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen. "Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, und dann einfach mit der linken Hand hinein in den Ton".
"Sind dann die Handabdrücke zu sehen, bitten wir Sie, ihre Hände in dieser Art nocheinmal zu zeigen, das nämlich ist das Zeichen, mit dem Sie symbolisch die Hand heben für den Frieden in der Welt".
Wie empfohlen, legt Wolfgang Clement seine Hände auf den Ton, ein schon sehr gutes Bild für die Pressefotografen, die ja meist mit einem Bild alles Wesentliche aussagen müssen.
Jetzt wird es ernst. Wolfgang Klement legt die linke Hand auf den Ton und beginnt, wie von Klaus Beer weiter vorgeschlagen, mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig einzudrücken.
Das gleiche dann umgekehrt. "Sobald der Ton die Körperwärme angenommen hat werden Sie merken, wie die Finger fast wie von selbst in den Spezialton gleiten, den der Hofer Töpferladen speziell für die Star-Handabdrücke entwickelt hat", erklärt Klaus Beer weiter.
Für das Fernsehen und die Fotografen dann nochmal mit viel "Action".
Hollywood läßt grüßen, Klaus Beer freut sich, daß die Aktion Wolfgang Clement auch sichtlich Spaß bereitet.
Zeichen für den Frieden in der Welt
Nun kommt die wichtigste Pose. Das Friedenszeichen. Denn mit ihren Handabdrücken werden die Stars, die in den "Signs of Fame" aufgenommen werden, nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit, wie eben mit dieser Aktion auch die Politiker, symbolisch die Hand für den Frieden in de Welt.
Zeichen für den Frieden in der Welt: Denn unter den "Schildern aus aller Welt", sprich "Städtenamen aus aller Welt", sollen "Menschen aller Welt" in Frieden zusammenleben können, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischen Weltanschauung. Klaus Beer: "Die Geißel ‚Terrorismus' darf es auf der Welt nicht mehr geben. So sind auch auf einem Pfahl ein Schild von Washington D.C. zu sehen, umgeben von Schildern aus arabischen Ländern. "Der Fernwehpark steht symbolisch als Friedensplatz, auf dem sich Saddam und Bush friedvoll die Hände geben könnten" - gemäß dem Slogan, der über dem Park thront: "Give peace a chance". So errinnert z.B. auch ein eigener NYC-Memorial Day Pfahl an die Opfer des Terroranschlags vom 11. September.
Klaus Beer weiß, wovon er redet, hat er doch mit der Filmkamera seit über 30 Jahren die Welt bereist: "Wir waren auch in vielen arabischen Ländern unterwegs, haben fantastische Landschaften gesehen, fremde Kulturen erlebt und freundliche Menschen getroffen, bereisten zwischendurch immer wieder Amerika, mein Lieblingsland, über zwanzig Mal. Die Welt ist so wunderschön, nur der Mensch ist so gnadenlos dumm, daß er mit Kriegen soviel zerstören und Leid über viele Unschuldige bringen muß. Der Fernwehpark kann Kriege sicher nicht verhindern, leider, aber er kann zum Nachdenken aufrufen und eben als Zeichen für den Weltfrieden stehen".
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden.
Und so sehen die Handabdrücke des Ex-"Superministers" aus. Einfach "super", Hollywood würde vor Neid erblassen... meint Klaus Beer lächelnd.
Natürlich muß jetzt auch Hubert J.R. Werner mit auf das Bild, durch dessen Kontakt der Besuch von Wolfgang Clement ermöglicht wurde.
Abschlußbild mit Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner (links), der in den letzten Wochen und Tagen des öfteren am Fernwehpark vorbeischaute, da eine wichtige Aktion der anderen folgte. Mit OB Fichtner hat der Fernwehpark und Fernwehpark Verein einen treuen Freund und Gönner gefunden, der von Anfang den hohen Werbeeffekt für Hof in der Welt erkannte und jetzt vielleicht auch weitere Möglichkeiten bei umliegenden Firmen findet, das Hofer Projekt entsprechend zu unterstützen.
Amüsante Begebenheit am Rande. Als der Oberbürgermeister und Herr Werner sich zu der Signierung (s. andere Bilderstory) neben dem Schild aufstellten, bat Klaus Beer die Herren erstmal wieder an die Seite des Geschehens. OB Dr. Fichtner lächelnd: "Sie sehen, hier hat der Initiator des Fernwehparks mehr zu sagen als das Stadtoberhaupt..."
Doch Klaus Beer ist nach über 200 Fotoshootings mit Stars Profi genug um zu wissen, WELCHE Bilder in WELCHEN Situation mit WELCHEN Personen er für die spätere PR-Nacharbeit benötigt.
JETZT zum Beispiel ist der Zeitpunkt gekommen, wo alle maßgeblichen Persönlichkeiten unbedingt mit auf das Bild müssen.
Nach einigen Tagen des Luftrocknens werden die Handabdrücke im Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Natürlich zu wertvoll und zu zerbrechlich, um im Freien des Fernweparks selbst ausgestellt zu werden, sind die Tontafeln im Moment noch eingelagert, um später im FERNWEH STAR-MUSEUM ausgestellt zu werden, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Doch auch hier wartet man noch auf entsprechende Investoren, die diese weitere Touristenattraktion und Bereicherung der Kulturszene für Hof und Umland erkennen und sich entsprechend einbringen.
Fotos:
Ralf Standtke
Klaus Ackermann