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Coiffeur Meisterhände in Ton

Stefan Blumtritt

STEFAN BLUMTRITT ist eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Friseurbranche. Ihn zeichnen fachliches Können und höchste Kreativität aus. Seine sensationellen Frisuren Kollektionen mit neuen Trends und Techniken sowie seine Arbeiten für nationale und internationale Modelabels und Stars verschaffen ihm einen Namen, den die Schönen und Großen von Film, TV und Musik gerne um sich haben wenn es darum geht, ihre Haare für die Bühne, Leinwand oder Fernsehkamera zu stylen.

Da sich Stefan Blumtritt neben seinem Erfolg auch stark macht für verschiedene karitative Organisationen sagen wir vom Fernwehpark mit seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ des multikulturen Friedensprojekts ein herzliches Dankeschön. Nach der Signierung seines Star-Schildes „goes Stefan Blumtritt to Hollywood“.

Stefan Blumtritt

Und das ganz konkret, sozusagen schon mal zur Einstimmung, bei den Schildern von L.A. und Hollywood.

Stefan Blumtritt

Hände, die Heidi Klum frisierten und noch so manch andere schöne Dame auf der Welt des Showbiz ins rechte Licht rückte, sollen heute einmal etwas ganz anderes tun. Sich nicht durch weiche Haare wühlen, sondern mit viel Kraft in feuchtem Ton versenken.
Wie das geht, erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten...

Stefan Blumtritt

Stefan Blumtritt hört aufmerksam zu, denn er möchte natürlich alles tun, um bestmöglichste Konturen seiner Hände zu hinterlassen.

Stefan Blumtritt

Wie vorgeschlagen, passt der Star-Coiffeur seine Haar-Künstlerhände entsprechend auf der Tonform an.

Stefan Blumtritt

Stefan Blumtritt

Es wird nicht einfach werden. Es ist sehr warm. Die Sonne brennt, wie fast schon in California - vom dunkelblauen Himmel. Doch anstelle am Strand von Malibu zu liegen, muß mit Power gearbeitet werden, mit immer wieder gleichzeitigem Blick in die Linsen der Fotografen – und soll dazu noch gut aussehen. Denn Stefan Blumtritt muß schließlich das verkörpern, „was Frauen wünschen...“

Stefan Blumtritt

Der Star-Coiffeur hat damit null Probleme. Er bleibt in allen Situationen so cool, daß ihn dafür Klaus Beer regelrecht bewundert. Und: Sieht in jeder Pose einfach nur gut aus. Eine Freude für jeden Fotografen, ihn vor der Linse zu haben.

Stefan Blumtritt

Auch die Family ist von der Aktion begeistert und wird immer wieder mit vor die Kamera gebeten.

Stefan Blumtritt

Nun aber geht es los. „Am besten jeden einzelnen Finger mit der anderen Hand langsam aber kräftig eindrücken“, erklärt Klaus Beer weiter. „Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein.“ Doch das ist heute sicher nicht wirklich ein Problem. Wird die Aktion im Winter durchgeführt, ist es für die Promis viel anstrengender, in die kalte Masse einzudringen.

Stefan Blumtritt

Und „Action“. Damit sich auch der Handballen gut eindrückt, legt Stefan sein volles Gewicht darauf.

Stefan Blumtritt

Stefan Blumtritt

Stefan Blumtritt hat auch eine Filmkamera mitgebracht, da er über die Aktion einen kleinen Videoclip drehen will. Klar, daß es da Filmemacher Klaus Beer in den Fingern juckt. Er schnappt sich die Kamera und dreht selbst ein paar Bilder...

Stefan Blumtritt

Die erste Hand ist geschafft. Wunderschön zeichnen sich deren Konturen im Ton ab. Stefan hat kraftvoll eingedrückt. Nun ist die andere Hand an der Reihe.

Daß der Star-Coiffeur an seinem Geburtstag so „arbeiten“ muß, hätte er sich nicht träumen lassen. Und dazu noch unter heißer Sonne und den unerbittlichen Augen der Kameras. Das schwarze Outfit tut zudem das Übrige dazu, um sich wie auf dem Trip durch die Wüste nach Las Vegas zu fühlen.
Klaus, ebenfalls im schwarzen Jacket, macht Hitze nichts aus. Im Gegenteil, durch seine Wüsten- und Dschungeltouren liebt er geradezu tropische Temperaturen und genießt die Wärme, sich in Gedanken auf den Strip nach Vegas wegträumend, wo oft nachts um Zwölf noch über 30 Grad herrschen...

Stefan Blumtritt

Und „Action“. Damit das signierte Star-Schild immer im Hintergrund mit zu sehen ist bittet Klaus Beer die Stars immer, die Handprints in der Hocke auszuführen. Doch jetzt erhebt sich Stefan, um nochmal so richtig Druck ausüben zu können.

Stefan Blumtritt

„Du schaffst das“ – Gattin Andrea und seine Kinder Melina und Sam ermuntern ihn dabei.

Stefan Blumtritt

Was folgt, ist die wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken alá Hollywood werden die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder wie hier der Kunst des Hairstylings geehrt, sondern heben damit vorallem ihre Hand für den Frieden in der Welt.

Stefan Blumtritt

Und da sich der sympathische „Haarkünstler“ in vielfältigster Weise für hilfsbedürftige Menschen, vorallem Kinder, engagiert, beteiligt er sich auch mit viel Freude an dieser Friedensaktion.

Stefan Blumtritt

Stefan Blumtritt

Stefan Blumtritt

Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Stefan Blumtritt seinen Namenszug in den Ton.

Stefan Blumtritt

In diesem Augenblick gibt es wohl keinen Star, der sich nicht schon auf dem weltberühmten „Walk of Fame“ in L.A. wähnt. Denn Handabdrücke bei den auf dem Gehweg vor den Schildern eingelassenen Star-Sternen, das ist Feeling HOLLYWOOD pur.

Stefan Blumtritt

Stefan Blumtritt

Shooting: Hochspannung bis zur letzen Minute oder - was Lieschen Müller in der Regel nicht erfährt...

Stefan Blumtritt

Das Shooting ist aber noch lange nicht zu Ende. Da unsere Leser natürlich sehen möchten, wie die Abdrücke letztendlich ausgefallen sind, müssen diese, auch für Pressefotos, auch in der Aufsicht präsentiert werden.

Stefan Blumtritt

Ein Pressebild, das alles auf einen Blick zeigt: Das signierte Star-Schild, die fertigen Handabdrücke und natürlich den Star selbst. Alles wirkt letztendlich so einfach, so glatt...

So erahnt kaum ein Leser, auf was Klaus Beer alles achten muß, um perfekte Bilder für die Fernwehpark Homepage und für die Pressefotos in den Kasten zu bekommen. Nach über 200 Star-Shootings haben sich gewisse Grundposen herauskristallisiert, die es bei jeden Shooting abzuarbeiten gilt. Mal mit mehr oder weniger Stress. Je nachdem, wieviel Zeit zur Verfügung steht und wie „pflegeleicht“ ein Star ist. So soll in dieser kleinen Stimmungsgeschichte rund um das Shooting wiedereinmal ein Blick hinter die Kulissen gewährt werden. Vorweg: Stefan Blumtritt gehört zu den Prominenten, mit denen man gerne arbeitet, die vor der Kamera ganz Profi sind. Die mitdenken und wissen, was der Fotograf HINTER der Linse sich wünscht.

Stefan Blumtritt

Geschafft! Das Shooting ist fast zu Ende. Initiator Klaus Beer muß für ein Pressefoto auch nocheinmal mit auf das Bild. Denn viele Redaktionen können in dem Artikel über die Ehrung nur ein Foto veröffentlichen, und das muß dann für die Leser alles Wissenswerte beinhalten, also auch den Initiator des Projekts zeigen.

Knapp 700 Bilder werden an diesem Tage von zwei Fotografen geschossen. Die 3. für die Aktion engagierte Fotografin ist ausgefallen. Ihr drückte Klaus nämlich einfach Blumtritts Digicam in die Hand und sagte: „Vergiß heute Deine Fotokamera, sei so gut und filme alles mit...“

Noch mehr Blick hinter die Kulissen

Den Reiz der Stimmungsberichte unserer Homepage über Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ bilden ab und zu auch Einblicke in die Arbeit rund um das Geschehen selbst. So soll auch Stefan Blumtritts Ehrung Aufhänger sein, die Leser unserer Geschichte etwas mehr in die Fernwehpark-Action mitzunehmen, die sonst Außenstehenden verborgen bleibt.

Privat wird es später hinter den Kulissen einen Konkurrenzkampf geben: „Canon gegen Nikon“. Welche Kamera bringt die beste Qualität? Welche belichtet knackig oder zu hell? Klaus Beer wird dazu unerbittlicher Richter sein. Vorallem aber: Welcher Mensch HINTER der Kamera hatte den besseren Blick? Klaus kennt hierbei keine Gnade, achtet auf die kleinsten Details, wenn es darum geht, den Hintergrund optisch ansprechend in die Bildkomposition mit einzubeziehen.

Das Hollywood-Sign ohne „H“ zum Beispiel, abgeschnitten durch einen Arm oder Hemd? Unmöglich! Das darf nicht sein. Klaus: „Deshalb hat man Beine. Einen Schritt rechts oder links, einmal ein wenig in die Hocke oder etwas auf die Zehenspitzen gestellt. Alles geht, wenn man das fotografische Bauchgefühl hat und dies entsprechend umzusetzen versteht. Ausruhen kann man sich NACH dem Shooting. Hinter der Kamera gibt es kein Pardon.“ Das mussten schon einige Fotografen erfahren, die es auch nach mehreren Einsätzen immer noch nicht schnallten, daß man die Handprint-Schale nicht flach nimmt sondern in diese hinein fotografiert. Klaus: „Die Leute wollen sehen, was IM Ton passiert. Da muß man sich halt mit der Kamera entsprechend positionieren.“ Deshalb müssen die Fotografen, die bei einem Star-Shooting hinter der Kamera stehen wollen, ersteimal ein Briefing über sich ergehen lassen.

Und dann vorallem: Die Blickrichtung. Wenn der Star in die linke Kamera schaut und Klaus Beer vielleicht in die Rechte, kann man das Bild vergessen. Oder wenn der Promi allein im Bild ist mit Blickrichtung Kamera 2, dann braucht Kamera 1 gar nicht erst auf den Auslöser zu drücken. Denn das Bild ist dann für den Müll. Aus diesem Grunde herrscht auf dem berühmten Roten Teppich, wo oft bis zu 50 Fotografen „ihren Schuß“ machen wollen, immer ein ohrenbetäubendes Geschrei: „Bitte in meine Kamera blicken, bitte zu mir, zu mir...“
Klaus Beer: „Die schlechtesten Bilder erhalte ich meistens bei einer Star-Stern Verleihung. Wenn zig Fotokameras und TV-Linsen auf den Star gerichtet sind und dann auch ich oft mit im Bild bin, weiß letztendlich keiner mehr, wohin man blicken soll. Hier ein Foto zu erhalten, auf dem Beide in die gleiche Kamera blicken, ist oft wie ein Fünfer im Lotto... Aus diesem Grunde ist bei einem Shooting EIN Fotograf, der Profi ist, der beste Garant für erstklassige Bilder.

Klaus in Rage: „Ich hasse Fernsehen am Fernwehpark. Denn die beherrschen das ganze Set. Selbst die Stars denken immer wieder: TV, diese Linse hat Vorrang. Was dann letztendlich herauskommt sind Sekunden in der Berichterstattung, wenn es hoch kommt, zwei Minuten. Und für diese sind alle anderen Bilder versaut, da die Promis so auf die TV-Linsen fixiert sind, daß die Fotografen meist das Nachsehen haben. TV ist am anderen Tag wieder vergessen, die Bilder aber werden auf Jahre hinaus im Netz stehen – und die müssen Spitze sein.“

Klaus weiter aus dem „Nähkästchen“ plaudernd: „Wir sind oft drei Jahre an einem Star dran, bis eine Zusage eintrifft oder endlich ein entsprechender Termin gefunden ist. Die Anfertigung des Schildes, das Beschaffen des Ton, dazu Sponsoren finden, um alles überhaupt auf die Beine zu stellen, die hohen Benzinkosten zu Starfahrten, wenn die Ehrungen nicht direkt am Fernwehpark stattfinden, von der investierten Zeit ganz zu schweigen, alles ein enormer Aufwand, den der Fernwehpark Verein selbst trägt. Von der Organisation vom ersten Telefonanruf bis hin zu zig Mails und Erinnerungen, bis letztendlich das Treffen stattfindet, alles oft Nervenkrieg pur.

Der Tag x – Montag, 25. Mai 2009

Ist dann der Tag X der Starehrung gekommen, hängt alles vom Fotografen ab. Versaut dieser die Bilder, kann man alles vergessen. Deshalb steht Klaus Beer immer in allerhöchster Anspannung und kann nur absolute verläßliche Leute hinter den Kameras gebrauchen. Nicht zu vergessen, daß dann das Material gesichtet und die besten Bilder nachbearbeitet werden müssen. Bis dann auch noch der Text geschrieben und die Bilder zugeordnet sind, kostet das mindestens zwei bis drei Tage Arbeit. So muß eine Aktion profimäßig durchgezogen werden, damit der Aufwand zum Nutzen steht. Und vorallem: Die Stars möchten sich später ja von ihrer Glanzseite sehen. Deshalb möchte Klaus Beer mit seiner Crew alles tun, damit das Friedensprojekt Fernwehpark bei Stars und Managements in bester Erinnerung bleibt.

Stefan Blumtritt

Und das wird, so hofft Klaus, bei Stefan Blumtritt und seiner Familie, die extra für die Ehrung über 1100 Kilometer unter die Räder genommen haben, so sein.

Wie man an den Bildern sieht, hat die Aktion allen Spaß gemacht und auch die Blumtritts ahnen nicht, welche Gedanken Klaus Beer bei dem Shooting und den Vorbereitungen dazu, damit alles optimal über die Bühne geht, so durch den Kopf schwirren.

Stefan Blumtritt

Stefan Blumtritt

Closeup Aufnahme. So sehen die Handabdrücke von Star-Coiffeur Stefan Blumtritt aus. Das die Damen nach einem Besuch bei Stefan nicht nur singen können: „Ich hab die Haare schön...“ beweisen diese Prints. Stefan hat nicht nur Künstlerhände, die Haarsträhnen modellieren, sondern auch echte Kraft in den Fingern. Denn wären diese nicht so tief in den Ton eingedrungen, würden sich die Konturen nicht so prächtig abzeichnen.

Stefan Blumtritt

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töperladen, der auch den Spezialton für die Star-Abdrücke nach Geheimrezept entwickelt hat, steinhart gebrannt. Zu sehen sein sollen sie einmal im „ERNWEH DINER Star-Museum“ das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Eingerahmt und unter Glas und entsprechend beleuchtet, wird dann die Licht-Schattenwirkung die Konturen wunderschön herausmeiseln.

Stefan Blumtritt

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