„Donnerwetter“ – der MDR dreht für gleichnamige Fernsehsendung
Die MDR Sendereihe „Donnerwetter“ erlebte 1992 ihre Bildschirmpremiere und seitdem präsentiert das erfolgreiche Magazin außergewöhnliche und manchmal auch „verrückte“ Geschichten – und stellt in jeder Sendung auch einen AUSSERGEWÖHNLICHEN VEREIN vor, der, wie der Titel der Sendung schon sagt, aufhorchen läßt mit dem, was er so tut und zum Thema hat und über den man sagen kann: „Donnerwetter, das ist ja ein Ding...“
Am 3. Dezember 2009, in der fünften Folge der aktuellen Staffel, konnte die Moderatorin JANINE STRAHL-OESTERREICH ein JUBILÄUM feiern – denn sie moderierte zum 200. Mal diese beliebte Sendereihe, die immer an Donnerstagen um 19.50 Uhr im MDR-Fernsehen ausgestrahlt wird – und am 11. März 2009 den Verein „Hofer Fernwehapark Signs of Fame“ vorstellte.
Als eine Mail der „Donnerwetter“-Redaktion zur Anfrage der Dreharbeiten bei Fernwehpark Initiator Klaus Beer eintrifft herrscht am Fernwehpark tiefster Winter. Minusgrade bis unter 15 Grad haben den Fernwehpark in eine Eislandschaft verwandelt. Trotzdem will das TV-Team drehen, da der Sendetermin schon feststeht - und meldet sich für Freitag, den 12. Februar, 11.00 Uhr, an.
Schneechaos im Fernwehpark – Nervenkrieg zwecks Räumung
Als Klaus Beer diesbezüglich Tage zuvor den Fernwehpark inspiziert muß er mit Schrecken feststellen, daß nicht nur heftige Schneefälle in den letzten Tagen die Pfosten in tiefen Schnee versinken ließen, was nicht unbedingt ein Hinderungsgrund für die Dreharbeiten wäre –aber die Gehwegreinigung die Schneemassen einfach Richtung der Schilder geschort hat. Und diese versinken jetzt an der Vorderfront in wahren Schneemassen. Über einen Meter hoch türmen sich die Schneeberge vor der Hauptansicht des Fernwehparks – genau dort, wo das Fernsehteam natürlich drehen will. Ein Begehen ist undenkbar, unmöglich.
Klaus Beer langt sich an den Kopf. Es muß sich doch langsam herumgesprochen haben, daß der Fernwehpark das Aushängeschild Hofs in der Welt geworden ist und Touristen aus nach und fern Hof überhaupt nur besuchen, weil es hier den Fernwehpark gibt. Beer: „Hätte man nur ein Fünkchen Gehirn eingeschaltet, dann hätte man doch nicht die Schneemassen haufenweise Richtung der Schilder geschleudert, so daß diese an der fotogenen Vorderseite überhaupt nicht mehr zu begehen sind. Unfaßbar, diese Gedankenlosigkeit.“
Klaus Beer setzt sich sofort mit dem Oberbürgermeister der Stadt, Herrn Dr. Harald Fichtner in Verbindung – ein Freund des Fernwehparks – der schnell reagiert. Er gibt dem Bauhof der Stadt Hof den Auftrag (trotz Haushaltssperre), die Schneeberge zu beseitigen, damit das MDR-TV-Team im Fernwehpark drehen kann.
Nach Rückruf im Bauhof, ob das auch klappt, erhält Klaus Beer die Auskunft: „Wenn aber wieder Schneefall einsetzt, hat die Räumung der Straßen Vorrang, wenn es nicht mehr schneit, dann räumen wir die Schneeberge weg“.
Obwohl es am Vortag der Drehabeiten wieder leicht zu schneien begann, erschien dann doch ein Bagger mit Schneeschaufel, und entfernte die Schneenmassen. Fernwehpark Initiator Klaus Beer war natürlich vor Ort und grub zur Vorsorge den steinhart geforenen Schnee an den Pfosten weg. Hätte er das nicht gemacht hätte es passieren können, daß die Eisplatten, die die Schilder regelreicht eingefroren hatten, durch die Gewalt der Schneeschaufel verbogen, bzw. vielleicht sogar der ganze Pfosten aus der Verankerung gerissen worden wäre. Beer: „Wenn da auch wieder niemand mitdenkt und mit der Baggerschaufel in die steinhart gefrorenen Schnee- ja Eisberge fährt, in der die Schilder eingeschlossen sind, wäre die Katastrophe perfekt.“
Da kann man nur sagen: „Donnerwetter, das hat ja in letzter Minute noch geklappt.“ Sicht und Kamera frei dann also für das TV-Team von „Donnerwetter“.
Als das TV-Team eintrifft bittet Herr Salier, Redakteur des TV-Teams, den Verein zuerst geschlossen zu einer Gesamtaufnahme, die als Schwarz-Weiß Standbild am Anfang der Sendung eingespielt wird. Dann wird sich das Bild „auflösen“, indem auf ein Zeichen der Kameramann bittet, daß alle Vereinsmitglieder zügig aus dem Bild laufen...
Für die Dreharbeiten des MDR haben sich an diesem Tag einige Fernwehpark Vereinsmitglieder eingefunden und werden heute zu Fernsehstars. (von links) Bernd Lippert, Hartmut Böhringer (FWP Vize und FWP Fotograf), Christian Damm, Sascha Eibisch, Klaus Beer (FWP 1. Vorsitzender und Initiator), Ralf Standke (FWP Fotograf), Alfred Eiber, Ramona Wiedemann, Dieter Unger (FWP-Webmaster) und Ralf Döbler.
Dann bittet der Redakteur, daß ein Vereinsmitglied das Schild „Amerika“ ausschaufelt, denn danach sollen in Beziehung dazu einige Closeups von amerikanischen Schildern folgen. Die Wahl fällt auf Dieter Unger, der sich vor der Fernsehkamera jetzt mal körperlich betätigen darf.
Danach gehen die Dreharbeiten im hinteren Bereich des Fernwehparks weiter. Im Bild der Kameramann und Redakteur, Herr Salier.
Klaus Beer hat der Redaktion im Vorfeld die Namen von Vereinsmitgliedern gemailt, die im Fernwehpark Verein besondere Aufgaben erfüllen oder spezielle Ämter übernommen haben – also für ein Interview interessant sind, da sie in ihrer Funktion etwas zu sagen haben.
Die zu dem Dreh erschienen Vereinsmitglieder werden nun nocheinmal offiziell vorgestellt und Herr Salier wählt 3 Personen aus, die seines Erachtens für den Filmbericht eine interessante Geschichte erzählen können, also publikumsinteressant sind und einen entsprechenden „Unterhaltungswert“ haben.
So wird als erstes Vereinsmitglied RALF DÖBLER vor die Kamera gebeten, der sich selbst als „größter CHER-FAN DER WELT“ bezeichnet und den Weltstar CHER in Las Vegas in die „Signs of Fame“ aufnahm und unter weiter unter abenteuerlichen Umständen das Ortsschild von MALIBU von Los Angeles nach Las Vegas transportierte. Da das Schild für das Inland-Flugzeug zu groß war, ließ er kurzerhand seinen Flug verfallen, mietete ein Auto und fuhr das Schild von L.A. durch die Wüste nach Vegas, um am Abend rechtzeitig zur 3. Show von CHER wieder im Ceacars Palace zu sein. Alles nachzulesen in ausführlichen Bilderstories in dem mit LINK bezeichneten Stellen.
Dann wird Vereinsmitglied RAMONA WIEDEMANN interviewt, die heute für die Dreharbeiten extra von Chemnitz nach Hof gefahren ist. Trotz miserabler Straßenverhältnisse. Die Winter-Tortour aber hat sich für sie gelohnt, da Klaus Beer ihre Story besonders empfohlen hat und das TV-Team zu dem Pfahl mit dem Star-Schild von „Holm & Lück“ führte. Der Grund? Ramona Wiedemann ist Fanclubleiterin von Andreas Holm und Thomas Lück, die zu DDR Zeiten große Schlagerstars waren und heute noch immer sehr erfolgreich im Duett auftreten. Sehen Sie hierzu die große Bilderstory vom Besuch von „Holm & Lück“ zusammen mit ihrem Fanclub im Fernwehpark.
Klaus Beer selbst fasziniert als Filmemacher natürlich immer das Equipment der Fernsehteams, insbesondere die Kameras. Im Hintergrund Fernwehpark Vize Hartmut Böhringer und Ramona Wiedemann.
Dann wird Fernwehpark Vereinsmitglied ALFRED EIBER verkabelt. Alfred war Ortsleiter der International Police Association (IPA), die eine weltweite Verbindung von Polizeibeamten unterhält. So hat Alfred Eiber schon viele Reisegruppen aus der ganzen Welt in den Hofer Fernwehpark gebracht und vor kurzem mit dem 60. Schild (!!!) den Park bereichert. Klar, daß auch diese Geschichte das Fernsehen interessiert.
Ralf Döbler ist wie Klaus Beer ein großer Freund Nordamerikas und speziell wie auch Klaus, ein L.A. und Malibu-Fan – und hat für die Dreharbeiten zwei Regiestühle aus den USA mitrgebracht. Als der Redakteur diese sieht, setzt er einen davon spontan für die nächste Szene ein.
Denn der „Boss“ des Ganzen, der Fernwehpark Initiator, soll im Gegensatz zu den anderen Vereinsmitgliedern nicht im Stehen, sondern im Sitzen, also in solch einem USA-Regiestuhl interviewt werden. Klaus Beer hat deshalb schon mal Platz genommen und wird mit dem Mikro verkabelt.
„Und Action“. Da es wieder etwas finsterer im „Schilderwald“ geworden ist, setzt das TV-Team zum Aufhellen der Bilder einen Scheinwerfer mit Tageslichttemperatur ein.
Obwohl die medienerprobte Vorderseite fotografisch sicher interessanter wäre, wird das Interview wegen des starken Verkehrslärms im hinteren Teil des Parks vorgenommen, hier natürlich vor Schildern, die durch den exotischen Charakter das internationale Erscheinungsbild vermitteln, also vor der„Asia-Abteilung“. Rechts im Bild das Star-Schild des erst vor kurzen in die „Signs of Fame“ aufgenommenen Filmstars aus Hollywood, Kevin Costner.
Ist eine TV-Kamera auf Klaus gerichtet, ist dieser in seinem Element. Denn LIVE und vor einer Kameralinse, fährt Klaus Beer immer zur Höchstform auf. Kein Wunder, gibt es doch so viel über die GLOBALE BEDEUTUNG des Projekts zu erzählen, dessen Friedensgedanke den Fernsehzuschauern vermittelt werden muß.
Und da das Thema so komplex ist, ist es immer gar nicht so einfach, alles in knappen Sätzen zu formulieren. Bleibt zu hoffen, daß gerade diese wichtigen Informationen über das multikulturuelle und völkerverbindende Friedensprojekt nicht dem Schnitt zum Opfer fallen.
Da Klaus Beer jedoch im Gespräch mit dem Redakteur die wichtigen Grundgedanken des Projekts, ein optisches Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu sein sogar mehrmals betonte, wird die Hauptbedeutung des Fernwehparks sicher gut herausgearbeitet werden. Und vorallem: Auch auf Grund der anspruchsvollen Sendereihe „Donnerwetter“, die wie gesagt seit über 18 Jahren erfolgreich läuft und zur Primetime, also zur besten Abend-Sendezeit, ausgestrahlt wird.
So darf man sich sicher auf die Sendung freuen, die den Fernsehzuschauern einen interessanten Einblick über dieses aussergewöhnliche Projekt bieten wird. Schon jetzt an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das TV-Team für die dazu geleistete Arbeit.
Zum Schluß bittet der Redakteur Klaus Beer noch, vor der „Schokoladenseite“ des Fernwehparks, an den Schildern Hollywood, Los Angeles und New York vorbeizulaufen, was schon mal tolle optische Bilder für die Fernsehzuschauer ergibt. Denn diese sollen ja auch animiert werden, den Hofer Fernwehpark einmal in Natura anzusehen, gerade jetzt, wo bald der Frühling zu erwarten ist und sich dann ein Ausflug nach Hof regelrecht anbietet, zum Fernwehpark...
Nur gut, daß Klaus Beer die einen Tag zuvor sich an dieser Stelle noch hoch auftürmenden Schneeberge wegräumen ließ, sonst hätte man hier keine Chance gehabt, die fast ein Drittel in den Schneemassen versunkenen Pfosten überhaupt zu sehen...
Beispiel einer Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“: MARY ROOS
Als die Redaktion von „Donnerwetter“ erfährt, daß in den nächsten Tagen die Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ ansteht, ist das natürlich DIE Gelegenheit, die Schildersignierung und vorallem die actionreichen Handabdrücke in Ton mit zu filmen und als Beispiel, wie so eine Ehrung abläuft, in den Filmbericht mit einzubauen.
So trifft man sich nocheinmal in Chemnitz, wo das MDR-TV Team die Aufnahme von MARY ROOS in die „Signs of Fame“ dokumentiert. Sehen Sie hier die ausführliche BILDERSTORY dazu.
Übrigens: Wer dem gemeinnützigen Fernwehpark Verein als Mitglied beitreten will, kann sich HIER über den VEREIN informieren. Als Vereinsmitglied wird man über alle Events und Star-Besuche informiert und sitzt dann im Fernwehpark sozusagen in der „1. Reihe“.
Und hier die Sendung, die man unter YOUTUBE finden kann: