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10 Jahre NINE ELEVEN

Am 11. September 2011 jährt sich der furchtbare Terroranschlag auf das World Trade Center in New York zum 10. Mal. Terroristen steuerten 2 Passagierflugzeuge in die Twin Towers, ein weiteres in das Pentagon, ein viertes wurde durch das beherzte Eingreifen der Passagiere vom geplanten Ziel auf das Weise Haus abgelenkt und stürzte auf ländlichem Gelände ab. Über 3000 Menschen starben – verursacht durch geisteskranke Fanatiker. Dieser Anschlag veränderte die ganze Welt, zog Kriege und Terror hinter sich her.

Überall auf der Welt finden heute, am 10 Jahrestag des Anschlags, Gedenkfeiern statt. Fernsehen und Medien berichten ausführlich. Auch die FRANKENPOST Hof hat dieses Thema zum Hauptthema der Samstagszeitung gemacht und durchzieht die gesamte Ausgabe mit Rückblicken und Reportagen. Fernwehpark Initiator Klaus Beer wird als Amerikakenner zu seinen Gedanken über NINE ELEVEN befragt.

In diesem Interview weist Beer auch auf die kleine Gedenkfeier hin, in der am Sonntag, den 11. September 2001, um 11. Uhr die Menschen die Gelegenheit haben, den Opfern des Terroranschlags zu gedenken und dazu vor dem „NYC-Memorial-Day“-Pfahl Blumen niederzulegen und Kerzen zu entzünden.

Der „NEW YORK CITI MEMORIAL DAY“ - PFAHL

Dieser Memorial-Day Pfahl wurde 2001 errichtet, seitdem findet dort jedes Jahr eine kleine Gedenkfeier statt. Sehen Sie hier die erste große GEDENKSTUNDE am 11. September 2002.

Die beiden New York Pfähle wurden mit Schildern bestückt, die Klaus Beer selbst bei den Arbeiten zu seinem Bildband „New York“ mitgebracht hat. Sehen Sie hier den Besuch der SCHILDERFABRIK in Queens.
Zu sehen ist an den Pfählen auch ein Grußschild des ntv-Moderators MARKUS KOCH, der aus der Börse in der Wall Street berichtet.

Auch eröffnete Klaus Beer über New York zahlreiche FOTOAUSSTELLUNGEN wie hier im Forum der Kreis- und Stadtsparkasse Hof.

Im Frühjahr 2011 besuchte der BOTSCHAFTER DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, Philipp Murphy die Stadt Hof nur, um hier den Fernwehpark zu besuchen. Dabei legte er auch vor dem „NYC-Memorial-Day“-Pfahl eine Gedenkminute ein.

11. September 2011

Der 11. September 2011 ist ein herrlicher Herbsttag, mit blauem Himmel und strahlender Sonne, wie auch damals 2001.
Um 11 Uhr kommen erste Menschen zusammen, bringen Blumen mit und entzünden Kerzen. Ralf und Jana Döbler ebenfalls bekennende Amerikafans, hängen eine amerikanische Fahne auf...

Unter den an der Feierstunde teilnehmenden Menschen ist auch eine Amerikanerin, die Klaus Beer dankt, diesen Gedenkpfahl und Gedenkfeier initiiert zu haben.

Fernwehpark Initator Klaus Beer: „Wir gedenken heute den Opfern des furchtbaren Terroranschlags vom 11. September 2011. Hass darf aber nicht mit Hass begegnet werden. Der Mensch selbst wird nie einen Weg aus der Spirale des Krieges finden. Nur Gott kann die Welt verändern. Wenn er will. Bestes Beispiel ist das Fallen der Mauer. Für mich war das ein Wunder. Die Menschen selbst wären dazu nicht in der Lage gewesen, diesen menschlichen Wahnsinn zum Einsturz zu bringen. Gott hat dazu die Weichen gestellt, eingegriffen."

„Was treibt Menschen dazu, im Namen Gottes so etwas Furchtbares wie das, was heute vor 10 Jahren in New York geschah, zu tun? Der wahre Gott ist ein Gott der Liebe, kein Mörder, kein Massenmörder. Es gibt Millionen von friedfertigen Muslimen, auf die diese Greueltaten leider abfärben. Ich verstehe nicht, warum die moslimische Welt selbst nicht aufschreit und sich gegen diese richtet, die ihren Glauben in ein negatives Licht rücken....“

„Unsere wunderbare Welt hätte soviel Platz, daß Menschen aller Nationen, Kulturen und Religionen in Frieden zusammenleben könnten, jeder unter Beibehaltung seiner Kultur und religiösen Überzeugung. Jedes Tier tötet nur aus Instinkt zum Fressen, zum Überleben, der Mensch aber ist die wohl größte Bestie auf Erden, da dieser mit Absicht und Verstand mordet.“

„Natürlich fragt man sich, wie Gott das alles zulassen kann, daß Unschuldige Menschen durch andere Menschen getötet werden, auch Unglücke geschehen, durch Krankheiten Menschen, junge Menschen, Kinder sterben. Ganz einfach. Wir leben hier noch nicht im Paradies. Jeder Mensch hat auf Erden die Gelegenheit, sich FÜR oder GEGEN Gott zu entscheiden. Jeder Mensch stellt auf Erden die Weichen selbst, die ihn einmal in den Himmel oder in die Hölle führen werden. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß Mörder, Massenmörder, die Unschuldige Menschen, Frauen, Kinder töten, einmal dort sein können, wo Gott ist. Deshalb nochmal zurück zum Ursprung: GOTT ist KEIN MÖRDER – GOTT ist ein GOTT der LIEBE, der den Menschen aber freien Willen und Entscheidung läßt.“

Dieses Gedicht stammt von einem Fernwehpark Besucher, der Klaus Beer kurz nach dem Anschlag diese Zeilen auf einem Zettel übergab. Beer war von diesen Worten so berührt, daß er das Gedicht auf einer Tafel festhielt, die seitdem Blickfang und Anlaufstelle des „NYC-Memorial-Day“–Pfahles ist. Es lautet:

Do you Remember?
Gedicht von Michael Fickenscher

Sie ragten gen Himmel
zwei Giganten aus Stahl
doch sie wurden zum Sinnbild
von Terror und Qual
Von Menschen zerstört
die im Recht sich noch glaubten
und die dies noch immer
selbst heut noch behaupten
Sie brachten so vielen
so unsagbar Leid
das ich weis sie besitzen
nicht die spur Menschlichkeit
Sie machten Kinder zu Waisen
raubten Frauen den Mann
ich kann nicht begreifen
das man so etwas kann
An diesem Tage
verlor eine Mutter ihr Kind
und nun stehend am Grabe
spürn wir eisig den Wind
Sie war noch so jung
keine sechs Jahre alt
und ihr fröhliches Lachen
nun nie mehr erschallt
Uns bleibt nur die Hoffnung
das sie schwebt sanft im Himmel
das über Wolken sie reitet
auf einem schneeweißen Schimmel
Das nur noch für sie
die Sonne wird scheinen
bis Gott sie wird schließlich
alle wieder vereinen
Und niemand muß sagen
do you remember
Ihn wird niemand vergessen
diesen Tag im September

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