Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

"Bravo-Rufe und langanhaltender Applaus":

"FERNWEH mit allen Sinnen - Zwischen Wolkenkratzern und Death Valley: ein musikalischer, visueller und kulinarischer Streifzug durch die USA."

Mit diesem Titel wurde ein Sonderkonzert beworben, das die Hofer Symphoniker am 11. April 2008 um 20 Uhr im Festsaal der Freiheitshalle in Hof veranstalteten.
Zu populärer Musik über die USA oder von US-Komponisten bildete eine Live-Projektion mit Fotografien von Klaus Beer den entsprechenden Rahmen. Auf dem Programm standen unter anderem Ausschnitte aus den Filmmusiken von John Williams zu "Krieg der Sterne" und "Jurassic Park" sowie die Symphonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 "Aus der Neuen Welt" von Antonín Dvorák.
Um das USA-Feeling abzurunden, wurden die Besucher in der Pause mit original amerikanischen Snacks versorgt.

Symphoniker_Flagge

Aus Tausenden von Dias suchte der Hofer Filmemacher und Buchautor Klaus Beer Aufnahmen heraus, die das Thema "Amerika" symbolisieren. Dabei fanden Bilder von New York, der Route 66, und vorallem von Traumlandschaften wie Monument Valley, Canyonlands bis hoch zum Yellowstone Einzug in das Amerika-Kaleidoskop. Und einmal tauchten sogar die vier Präsidentenköpfe von Mount Rushmore hinter dem Orchester auf.

So wurde hier das Thema "Fernweh" einmal ganz anders präsentiert. Diesmal nicht durch den Fernwehpark oder durch Klaus Beer's gleichnamiger Buchreihe oder in seinen Filmdokumentationen, sondern untermalt mit der bombastischen Musik der Hofer Symphoniker, die zu Beers Fotoaufaufnahmen einen grandiosen Musikbogen legten.

Symphoniker_ Arizona Sign

Symphoniker_Harley

Aus über 20 Amarikareisen hat Klaus Beer die schönsten und interessantesten Bilder ausgesucht, gewürzt mit manchmal auch skurillen Typen. Die Dias wurden digitalisiert und - zur Musik von Profis der Symphoniker zusammengestellt - mit einem Beamer über den Köpfen der Solisten der Hofer Symphoniker auf Großleinwand projeziert.

Symphoniker_ Canyonlands

Den Abschluß bildete der "Dead Horse Point", eine faszinierende Schluchtenlandschaft in den Canyonlands, die Klaus Beer zu einer Zeit fotografierte, als die ersten Sonnenstrahlen die Spitzen der Berge in glutrotes Licht tauchten.
Langanhaltender Applaus und "Bravo"-Rufe erklangen am Schluß des Konzerts. Dirigent Golo Berg holte dazu auch Klaus Beer auf die Bühne.
Und wie schrieb die Presse über diese aussergewöhnliche Aufführung?

Auszug aus FRANKENPOST "Bilder aus Klängen und Licht" von Michael Thumser vom 14. April 2008.
Fotos: Frankenpost, Hermann Kauper

Musik über Amerika - am Freitag im Hofer Festsaal, traf sie zusammen mit der unvermittelten Anschaulichkeit von Lichtbildern. Während die Symphoniker, unter Golo Bergs Leitung, die Sätze ausbreiteten, dokumentierten - auf einer Leinwand über ihnen - Fotografien aus den USA die Vielfalt des Landes und seiner Landschaften...
Das Finale, bombastisch wie die Felsformationen auf Beers Bildern, malt als plakativer Soundtrack Naturschönheiten aus, die Naturwunder sind. Dazwischen: Straßen, Motels, Eisenbahnen - Metaphern fürs Vorübergehen, Weiterziehen...
Der Hofer Globetrotter und Reisefilmemcher Klaus Beer schuf die Fotografien, die mit dem touristischen Schnappschuss kokettieren, oft genug freilich mit den Meisteraufnahmen aus Natiional Geografic wetteifern...
< Den 650 Besuchern, die am Ende Bravo rufend lang applaudierten, bot das originelle Sonderkonzert Gelegenheit, ihr "Fernweh mit allen Sinnen" auszukosten...

Fränkischer Tag vom 14.04.08:

Nach der Pause wurde der Projektor angeworfen und - nein, es wurde kein Diaabend. Sicher, in unseren visuell geprägten Zeiten wandert das "Hauptaugenmerk" zunächst auf die Bilder. Und sie waren wirklich beeindruckend, die auf vielen USA-Reisen entstandenen, großformatigen Aufnahmen des Hofer Fotografen Klaus Beer...
...zum musikalischen Denkmal geselle sich das fotografische Klaus Beers, den die Symphoniker wohl nicht versehentlich als "Solisten" vermerkt hatten. Die Mischung wurde jedenfalls vom Hofer Publikum sehr gut angenommen. Mann kann nicht in die Köpfe schauen, aber dem einen oder anderen Konzertbesucher mag sich vielleicht sogar eine "neue Welt" erschlossen haben. Jedenfalls lässt sich der lange anhaltende, ja stürmische Applaus wohl dahin interpretieren, dass Antiamerikanismus an diesem Abend keine Chance hatte.

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