Durch belgisches Fernsehen inspiriert: Ausflug nach Deutschland, in den Fernwehpark
Michel Samyn und Gattin sahen im Belgischen Fernsehen einen Bericht über den Hofer Fernwehpark und waren davon so begeistert, dass sie beschlossen, diesen bei ihrem Urlaub in Deutschland anzusehen.
Das Belgische Fernsehen filmte nicht nur den Fernwehpark, sondern brachte auch ein Buch über die verschiedenen Folgen „Sehenswürdigkeiten an der Grenze“ heraus, in dem auch der Fernwehpark abgebildet war. Mit diesem Buch suchte das Ehepaar dann die Hofer Touristeninformation auf – und sie kamen nicht mit leeren Händen: sie hatten einen Schildergruß dabei...
Die nette Dame in der Touristinfo rief Fernwehpark Initiator Klaus Beer an, dieser hatte gerade Zeit, und so traf man sich am Samstag, den 10. September in der Touristinformation – und ging gemeinsam zum nahen Fernwehpark, wo man das Schild aus „SHOONWATER“ vor der exotischen Schilderkulisse präsentierte.
Im Bild zu sehen sind auch die STAR-STERNE, die ähnlich des „Walk of Fame“ in Hollywood auf dem Gehweg eingelassen sind. Im Gegensatz zum Walk of Fame in der Traumfabrik werden die Sterne jedoch nur an Prominente verliehen, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren. Deshalb wird der Gehweg vor dem Fernwehpark auch „Boulevard der Humanität“ genannt.
Klaus Beer (Mitte) freut sich sehr über das schöne Schild, daß nun das 2. aus Belgien war, denn das belgische Fernsehen hatte zu den Dreharbeiten auch eines mitgebracht, das später noch aufgesucht werden soll.
SHOONWATER heißt übersetzt „Schönes Wasser“, erzählt Frau Samyn und gesteht, dass in dem Schild aber ein Buchstabe fehlen würde...
"Macht doch nichts“ sagt Klaus Beer, "es ist auch so schön „exotisch“. Wie sie an das Schild kamen? „Wir erhielten es von der Kulturbeamtin Frau Lobke“ erzählt Frau Samyn, die nach Anfrage sofort den Werbeeffekt erkannte und eine entsprechende Tafel zur Verfügung stellte.
Danach gibt es noch ein Bild vor dem Willkommensschild des Hofer Fernwehparks. Links im Bild zu sehen ist die Grußtafel des DALAI LAMA, auf die Klaus Beer besonders stolz ist, da dieser wie kein anderer den friedvollen Umgang der Menschen miteinander auf der Welt verkörpert, was genau der Globalen Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“ entspricht.
Vom „Fadenpark“ in den „Fernwehpark“ und weiter zum „Geteilten Dorf“.
Wo sie denn schon überall waren und noch hinwollen, fragt Klaus Beer die Touristen aus Belgien. “Wir wohnen in Probstzella und sind nur wegen des Fernwehparks nach Hof gekommen“, sagen sie. Sie haben schon den „Fadenpark“ von Herbert Fell in Henneberg (Thüringen) besucht, waren in Eisenach, an der Grenze in Geisa und wollen noch das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth besuchen. „Das ist toll, das müssen Sie sich unbedingt ansehen“, sagt Klaus Beer, „das damals geteilte Dorf, Sinnbild des menschlichen Wahnsinns...“
Und letztendlich wollen die belgischen Urlauber noch die Porzellanstadt Meißen besuchen, da Herr Samyn aus diesem Fach kommt.
Plötzlich entdeckt Frau Samyn ein Schild von NORTH CAROLINA. „Meine Tochter wohnt in SOUTH CAROLINA“ sagt sie. „Oh, dann mailen Sie doch Ihrer Tochter diese Bilderstory und bitten Sie sie, uns doch ihr Ortsschild zu schicken“, erwidert Klaus. „Sie muß nur in der City-Hall auf den hohen Werbeeffekt hinweisen, den Ortsnamen zwischen Schildern aus aller Welt, Stars, Medien und Besuchern aus aller Welt zu präsentieren. Wäre toll, wenn das klappen würde, sie bekommt dann natürlich auch eine Geschichte auf der Fernwehpark Homepage und einen Pressebericht für die Zeitung.in South Carolina...“
Der Schilderkreis schließt sich
Last not least wird dann natürlich noch das Schild von SCHOTEN gesucht, das das belgische Fernsehteam zu den Dreharbeiten im Fernwehpark mitbrachte. So schließt sich hier wieder der „Schilder“-Kreis...
Das Ehepaar Samyn und Klaus Beer freuten sich sehr über diese spontane Begegnung. Der Abschied ist herzlich – und vielleicht, so Klaus Beer, kann man beim nächsten Besuch schon im gegenüber des Fernwehparks geplanten „FERNWEH DINER Star-Museum/Cafe“ einkehren...