Multilaterale Comenius-Schulpartnerschaft zu Gast
Die Hauptschule Helmbrechts hat eine Schülerfirma, die die hauseigenen Computer, die von Lehrern, Schülern, Eltern und Freunden, repariert und aufrüstet. Mit dieser Idee hat die Hauptschule einen Antrag auf eine multilaterale Comenius-Schulpartnerschaft gestellt, der von der EU genehmigt wurde.
Hermann Reichel von der Hauptschule Helmbrechts: „In unseren beiden Partnerschulen sind bereits ähnliche
Firmen entstanden, erste sehr erfreuliche Kontakte mit Lehrern und Schüler haben wir bereits hinter uns. Die Kommunikation
zwischen unseren Schülern und den Freunden aus Rumänien, Berufsschule Grupul Scolar „Nicolae Teclu“ Copsa Mica und
Polen, Publiczne Gimnazjum im. Mariana Rejewskiego, Biale Blota, bei der Stadt Bydgozcz (deutscher Name: Bromberg)
verlief überaus erfreulich.
Nun besuchten die Kollegen aus den beiden Ländern das erste Mal die Hauptschule Helmbrechts und Hermann
Reichel führte seine Gäste dabei auch zu den Sehenswürdigkeiten der Region.
Ein herrlicher Junitag in Hof. Dunkelblau wölbt sich der Sommerhimmel über dem Fernwehpark, aus der Wiese
davor leuchten viele, viele Gesichter von Gänseblümchen.
Dazwischen – Schildergrüße, welche die Besuchergruppe aus Polen und Rumänien mitgebracht haben.
Mit Freunde präsentiert die Besuchergruppe ihre Schildergeschenke, die an Fernwehpark Initiator Klaus Beer
übergeben werden, der sich sehr darüber freut und die Gäste bei einer Führung durch den Fernwehpark über die Idee,
Entstehung und Globale Bedeutung des multikulturuellen und völkerverbindenden
Friedensprojekts informiert.
Die Besucher aus Polen und Rumänien haben vor dem Fernwehpark das DDR-Museum in Mödlareuth
(früher „Geteiltes Dorf“) besucht und können nun die Bedeutung des Projekts Fernwehpark gleich noch besser
verstehen als Klaus Beer erklärt, daß der Fernwehpark bewußt an einem magischen Datum, am 9. November 1999,
also bewußt 10 Jahre nach dem Fallen der Mauer, errichtet wurde – als optisches Zeichen für GRENZENLOSE FREIHEIT
und für VÖLKERVERSTÄNDIGUNG.
Während des Rundgangs entdecken die Gäste aus Rumänien und Polen auch weitere Schilder aus ihren
Heimatländern, wie hier Schildergrüße aus POLEN, zu denen man natürlich gleich mal die weiteren extra für den
Fernwehpark angefertigen Grußtafeln aus diesem Land präsentiert.
Aus Copsa Mica (blaues Schild) stammt übrigens Hermann Oberth (NASA-Weltraumexperte) und die Schule in
Polen ist nach dem Erfinder der „Enigma“ benannt, das ist die Maschine, die den U-Boot-Verschlüsselungscode im
2. Weltkrieg geknackt hat. Klaus Beer: „Eine tolle Verbindung zu den Computerfreaks“.
Wenn im nächsten Jahr – diesmal waren es ausschließlich die Lehrer – dann die Schülerinnen und Schüler der
Multilateralen Comenius-Schulpartnerschaft den Fernwehpark besuchen ist angedacht, daß diese dann auch die Original
Ortsschilder ihrer Heimatorte mitbringen. Darauf freut sich Fernwehpark Initiator Klaus Beer heute schon: „Denn jedes
Schild aus einem anderen Land ist ein weiterer Mosaikstein, die Welt hier in Schildern auf einen Punkt zu projizieren –
und sich darunter in Freundschaft die Hände zu reichen“ – was heute wiedereinmal praktiziert wurde.
Im Hofer Fernwehpark Signs of Fame... Menschen, die sich vorher noch nie gesehen haben, haben sich wie Freunde
zusammengefunden – unter den Schildergrüßen aus aller Welt. So soll es sein – projiziert auf die ganze Welt...