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PASADENA / Los Angeles - "Heimweh" nach einer Lieblingsstadt

Der Fernwehpark ist eine Attraktion für Touristen aus der ganzen Welt - so ist es zumindest angedacht. Und er wird von den Besuchern seit vielen Jahren auch so angenommen. Doch es gibt einen Schildernamen, der verursacht beim Initiator des multikulturellen und völkerverbindenden Projekts selbst FERNWEH pur. Der Name ist L.A. - LOS ANGELES. Die Lieblingsstadt von Klaus Beer

So freute sich Klaus sehr, als sich aus der kalifornischen Filmfabrik selbst Besuch ankündigte.

Herta Levy aus Grünstadt in der Pfalz ist nach Ihrer Heirat mit einem Amerikaner in die USA ausgewandert und lebt sein 25 Jahren in PASADENA / Los Angeles. Vor dort brachte sie auch ein wunderschönes Ortsschild mit, dass sie für den Fernwehpark persönlich vom Oberhaupt der Stadt erhielt. Unser Bild zeigt die Schilderübergabe durch Vizebürgermeister Steve Haderlein (rechts) und Matin Pastucha, Director fo Public Works, in Pasadena.

Auf den Fernwehpark aufmerksam gemacht wurde Herta Levy von ihrer Cousine Dr. Strobel (links). Begeistert von dem Projekt versprach sie ihr Möglichstes zu tun, um aus ihrer kalifornischen Heimatstadt ein Schild mitzubingen. Begleitet wurde Frau Levy von ihren Enkelkindern Kaylin und Keana, die die Aktion mit großem Interesse verfolgten.

Überhaupt ist dies die erste Reise der beiden nach Germany. An die Wüstenlandschaften Kaliforniens gewöhnt, waren sie sehr erstaunt, als sie beim Sinken des Flugzeugs vor Frankfurt die grünen Bäume, Felder und Wiesen sahen. Soviel Grün - in Kalifornien muß alles künstlich bewässert werden - nicht gewöhnt, fragten Kaylin und Keana, "ob das da unten alles Dschungel" sei...

PASADENA - wie alles begann

Wenn nun ab sofort der Schildergruß aus Pasadena die Besucher grüßt, sollte man ein wenig mehr über diese südkalifornische Stadt wissen, die heute - mit rund 144.000 Einwohnern - nur ein "Vorort" der Millionenmetropole Los Angeles ist.

PASADENA liegt am Fuß der San Gabriel Mountains, deren Gebiet früher zur Mission San Gabriel gehörte. Bauern aus Indiana gründeten hier 1873 eine Kolonie. Um 1900 entwickelte sich die Gemeinde zu einem Anbaugebiet für Zitrusfrüchte und Urlaubsort. Nach 1920 wurde Pasadena ein Vorort von Los Angeles, das eigentlich nur ein Zusammenschluß von Orten und Städten der Umgebung ist - und vergrößerte sich seitdem laufend. Der Name Pasadena kam erstmals 1875 auf. Die übliche Herkunftsableitung deutet auf ein Wort der Chippewa-Indianer, in deren Sprache Pasadena "des Tals" bedeutet. "Weo-quan pa-sa-de-na" heißt "Krone des Tals". Als der Ort ein Knotenpunkt der Santa Fe Eisenbahn wurde, explodierte der Ort in der Einwohnerzahl. Die Rolle als regionales Zentrum wurde durch spätere Ereignisse noch gefördert, der Roses Parade Ausscheidung zum Beispiel, sowie der Bau der Figueroa Street, des Pasadena- und Harbour Freeway und zuletzt der Los Angeles Metro Gold Line im Jahre 2003.

Der Fernwehpark in der Presse von Südkalifornien

Bevor Herta Levy ihre Reise nach Deutschland antrat, entwickelte sich ein eifriger e-mail Verkehr zwischen Herta und Klaus. Dabei berichtete der Weltenbummler und Filmemacher natürlich auch von seinem Faible für Amerika und insbesonders von seiner großen Liebe zu L.A. Klaus: "Dort bin ich in Gedanken eigentlich immer..."

Herta Levy erzählte einer befreundeten Zeitungsredakteurin davon, die meinte, dass man so einen Amerikafan und Freund der Stadt Los Angeles unbedingt in die dortige Zeitung bringen müsste. So erschien ein fast einseitiger Bericht in der NEUEN PRESSE, einer deutschsprachigen Zeitung, die in ganz Nordamerika erscheint. Herta Levy hat auch eine Originalzeitung mitgebracht, da die Story natürlich in dem mittlerweile über 1000 weltweit umfassenden Presseartikeln des Fernwehparks Verwendung finden soll. Klaus Beer: "Dieser Bericht erhält im Fernwehpark Pressearchiv einen Ehrenplatz!"

In ganz Südkalifornien wissen nun die Leser dieser Zeitung, dass es in Deutschland einen Menschen gibt, dessen Herz in ganz besonderer Weise für Amerika schlägt: Klaus Beer, der auf 20 US-Touren den amerikanischen Kontinent kreuz und quer mit der Film- und Fotokamera bereiste, die legendäre Route 66 verfilmte, den amerikanischen Kontinent auf dem Highway 50 from coast to coast durchquerte und in seinen Filmen und Bildbänden sicher schon unzählige Zuschauer und Leser animierte, sich in das Flugzeug zu setzen und die Naturwunder und Traumlandschaften Nordamerikas in natura zu erleben. Klaus Beers neuester Film < a href="http://www.fernweh-park.net/terra/botw/index.htm"> BEST OF THE WEST ist zur Zeit der Renner auf den Filmvortragsabenden, hat Klaus Beer in diesem über zweistündigem Epos alle Traumlandschaften des amerikanischen Westens dokumentiert, vom Grand Canyon bis hinauf zum Yellowstone...

Und in seinem letzten Bildband NEW YORK zeigt Klaus Beer "neue Bilder nach dem 11. September". Ein Muss, diese Verbindung dazu auch im Fernwehpark aufzuzeigen.

Überhaupt lebt der Fernwehpark seine "Globale Bedeutung" auch aus. Unter dem NYC-Memorial Pfahl gedenkt der Fernwehpark mit Blumen und Kerzen jedes Jahr am 11. September den Opferndes furchtbaren Terroranschlags. Im Bild zu sehen auch der Schildergruß von MARKUS KOCH, dem ntv-Moderator der New Yorker Börse von der Wall-Street.

Nach der offiziellen Schilderübergabe stand natürlich noch ein Bummel durch den Fernwehpark an, bei dem Klaus Beer seine amerikanischen Gäste zu besonderen Schildern führte, u.a. auch zu einem weiteren Fernwehpfahl, der mit einem ganz besonderen Schild bestückt ist.

Einem fast schon historischen Tafel des alten LOS ANGELES, das Klaus Beer von Mr. Tom LaBonge aus der CITY HALL von L.A. erhielt. Eine tolle Geschichte, verbunden mit einer Einladung ins Rathaus von L.A. in dem Klaus Beer als besonderer Gast der Stadt mit einer EHRENURKUNDE der Stadt LOS ANGELES gewürdigt wurde.

HOLLYWOOD in HOF

Und Klaus Beer wäre kein echter Fan von der Traumfabrik, würde er nicht auch an SEINE Stars im "Signs of Fame" STAR-STERNE verleihen, wie auf dem "Walk of Fame" in HOLLYWOOD.

So fühlen sich Herta, Kaylin und Keana so richtig heimisch im Hofer Fernwehpark, Hof, glauben sie sich doch schon wieder versetzt nach Hause ins "heimische" Hollywood.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer gibt zu, den Fernwehpark auch ein bißchen für sich geschaffen zu haben, zur Stillung seines unsäglichen Fernwehs, um mit Blick auf die Schilder aus aller Welt in Gedanken dorthin entschwinden zu können. Zu seinen Lieblingsstädten Hongkong, Las Vegas und natürlich auch nach L.A. dessen Atmosphäre er über alles liebt. Und wenn Herta erzählt, dass sie schon mit Weltstars wie Clint Eastwood und anderen zusammengearbeitet hat, bekommt Klaus ganz glänzende Augen...

Ein Ort namens KALIFORNIEN

Beim Rundgang durch die Schilderreihen führt Klaus Beer seine amerikanischen Gäste natürlich auch zu dem Themenpark der KURIOSEN ORTSNAMEN, in dem auch ein Schild mit dem reellen Namen "KALIFORNIEN" die Besucher aus Pasadena begrüßt.

9439 km nach L.A. Unter dem Weltwegweiser im Fernwehpark heißt es dann leider auch schon wieder Abschied nehmen, aber nicht für lange, denn schon 2008 will Klaus Beer als Reisebegleitung wieder einmal deutsche Touristen zu den Original Locations seiner Filme führen. Und da darf natürlich auch seine Lieblingsstadt LOS ANGELES nicht fehlen.

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