Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Begeistert vom Fernwehpark - nun grüßen auch die Partnerstädte

Wolfgang und Renate Hartmann aus Kamp-Lintfort , Kreis Wesel, sahen im Fernsehen einen Bericht über FRANKEN und waren von der Landschaft so begeistert, dass sie sich entschlossen, in dieser Gegend einmal Urlaub zu machen. Auf der Suche nach einer Unterkunft gelangten sie nach Schwarzenstein, wo sie bei Familie Wernard ein wunderschönes Ferienhaus fanden. Sie waren davon so begeistert, dass sie nun schon seit 11 Jahren ihren Urlaub dort verbringen und auch ihre Enkel animierten, hierher zu kommen.

Da Familie Wernard immer darauf bedacht ist, ihren Gästen den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu gestalten und sie dabei auch auf neue Sehenswürdigkeiten in der Region aufmerksam macht, besuchten sie zusammen auch den Hofer Fernwehpark. Schon beim ersten Eindruck war Familie Hartmann, und hier besonders Frau Renate, so begeistert, dass sie vor Ort beschlossen, beim nächsten Mal ein Ortsschild ihrer Heimatstadt mitzubringen. Und nicht nur das. Als Familie Hartmann beim Bummel durch die Schilderreihen auch sah, dass viele Städte und Orte ihre Partnerstädte mit einbringen, ließen sie nichts unversucht, um auch diese zu erhalten.

Wieder zurück in Kamp Lintfort stießen sie bei Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt auf offene Ohren und auch seine Sekretärin, die aus Polen stammt, war von der Idee begeistert, Kamp-Lintforts Partnerstadt in Polen mit zu präsentieren.

So war die Freude groß, als bald darauf die ersten Partnerstadtschilder aus ZORY, Oberschlesien und aus der englischen Partnerstadt CHESTER LA STREET eintrafen. Wie Familie Hartmann mitteilte, sei die Ortstafel aus CAMBRAI / Frankreich, auch schon unterwegs.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer begrüßte die Gäste herzlich im Fernwehpark und war von den mitgebrachten Ortsschildern begeistert. Beer: "Genau das wollen wir im Fernwehpark haben. Ein deutsches Ortsschild und dazu die Partnerstadttafeln, mit denen die jeweilige Stadt, hier z.B. Kamp-Lintfort, seine Weltoffenheit und Weltverbundenheit darstellen kann."

Wolfgang Hartmann: "Kamp-Lintfort, Zory, Chester la Street und Cambrai sind alles Bergbaustädte und wurden deshalb auch als unsere Partnerstädte ausgewählt."

Als Dankeschön für die wunderschönen Schildergrüße aus Deutschland, Polen, England und Frankreich bot Klaus Beer noch eine kleine Führung durch den Fernwehpark an und gab dabei interessante Hintergrundinformationen und Andekdoten zu den Schildern und Stars im "Signs of Fame" zum Besten.

Renate Hartmann. "Wir sind begeistert von dem Projekt und können nicht verstehen, dass über so eine einmalige Attraktion, die wir noch nirgends anders gesehen haben, nicht mehr in Broschüren über den Frankenwald und das Fichtelgebirge informiert wird. So etwas gehört als Zugnummer entsprechend herausgestellt und mit Hinweistafeln ausgeschildert, die wir in Hof überhaupt nicht gefunden haben...."

Klaus Beer erwiderte, dass er vor Jahren schon in Hof den Antrag für eine Ausschilderung stellte, da oft auch Medien und Besucher "blind" fahren, die Ausschilderung vom Verkehrsamt jedoch immer mit Hinweis auf Paragraphen abgelehnt wurde. Beer: "Aber vielleicht siegt irgendwann einmal der Schilder-"Wald" und nicht der Paragraphen-"Dschungel".

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