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Nur 24 Stunden...: Baroda, Michigan

Nein, Nick Nolte hat mit dieser Story ausnahmsweise mal nichts zu tun. Und es ist auch nicht ein Action Movie, das hier auf unserer Fernweh-Park Homepage abgeht. Hauptdarsteller aber ist ebenfalls eine VIP-Person: Carl Marko aus Baroda/Michigan, Songwriter and Singer from Nashville Tennessee, doch dazu später mehr....

Erstmal "back to the roots" sozusagen. Carl "entdeckte" den Fernweh-Park im Internet, war sofort begeistert von der Idee und dem Erscheinungsbild, schickte einen ersten Gruß, und die Mails flogen nur so über den Großen Teich hin und her.

Ja, und wenige Tage später klingelte UPS an der Türe und brachte ein riesengroßes, flaches Paket: Das Original Ortsschild seines Heimatortes.

Klaus Beer presentiert das Ortsschild von Baroda, Michigan

Carl hatte einen städtischen Beamten, Mr. Leonard Krone, die Story des Fernweh-Parks so plastisch geschildert, dass auch dieser sofort "Feuer fing" und es innerhalb von "24 Stunden" fertig brachte, ein entsprechendes Schild aufzutreiben.
Wie schrieb Carl? "Ein richtiger Weltrekord in einer Stadt von 657 Einwohnern". Richtig! Da sieht man was man erreichen kann, wenn man mit Begeisterung an eine Sache herangeht...

Doch wo liegt Baroda eigentlich? In USA, Michigan. Die nächste größere Stadt ist St. Joseph, fünfzehn Minuten westlich von Baroda und zweieinhalb Stunden nordöstlich von Chicago.

Sind das nicht die Stories, aus denen unser Buch "Fernwehpark backstage" gemacht wird? Diese gehört unbedingt hinein, dann sie enthält noch weiteres Interessantes über den "Schilderspender" selbst.

Carl, in Klagenfurt/Grafenstein/Österreich geboren, siedelte nach dem Tod seines Vaters, der im Krieg gefallen war, durch seinen Stiefvater aus geschäftlichen Gründen nach Amerika über. Schon als Schuljung war Carl sehr stolz auf seine Gitarre, in die der Schlagersänger "Rene Carrol" sein Autogramm ritzte. Das war die Grundlage zu einem Traum. Carl wollte Schlagersänger werden, und zwar Deutscher. Er hatte eine wunderbare, tiefe Stimme, doch gerade das war erstaunlicherweise nicht gefragt - denn einen HEINO gab es schon...

Doch Carl gab nicht auf. Und er hatte Erfolg. 1990 wurde sein Traum Wirklichkeit. Er erhielt ein Engagement in NASHVILLE TENNESSEE und trat dort im Mekka der Country Music auf. In der GRAND OLE OPRY "Gospel Time". Neben dem Schild sandte mir Carl auch eine CD. "Lady of Liberty" heißt sein Song, den er auf ein Gedicht von Jim D. Boyd schrieb und der AMERIKA in Text und Contrymusic ideal verkörpert. Ein Song, der unter die Haut geht und bereits nach den esten Klängen "Fernweh" nach Amerika entfacht.

Ist das nicht eine tolle Geschichte? Nun hoffe ich, dass ich irgendeinmal Zeit finde, um all diese netten Anekdoten, die sich um so viele Schilder und natürlich auch um die Stars ranken, niederschreiben zu können. Eins steht aber jetzt schon fest. Irgendwann werden wir bei Carl einmal an der Haustüre klingeln und "Hello" sagen, wenn wir wieder einmal in dieser Richtung in Amerika unterwegs sind...

 

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